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Bewertungen
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von Nicole (Veröffentlicht am 16.08.2026)
Ein besonderer Thriller
Auf dieses Buch war ich besonders neugierig. Josefs Geschichte finde ich allgemein sehr lehrreich, denn sie beinhaltet alles was eine gute Geschichte benötigt: Neid, Missgunst, Verlust und Macht.
Damaris Kofmehl hat Josefs Geschichte nicht nur bibeltreu und spannend geschrieben, sondern auch sehr ergreifend und psychologisch perfekt und nachvollziehbar dargestellt. Der Leser wird emotional abgeholt und die berühmte biblische Geschichte geht unter die Haut.
Der siebzehnjährige Josef wird von seinem Vater bevorzugt behandelt. Als er eines Tages ein wunderschönes und bezauberndes Gewand von seinem Vater geschenkt bekommt, ist allen klar, dass Josef auch Jakobs Nachfolger werden soll. Er, und nicht etwa Ruben, der eigentlich der Älteste unter den 13 Geschwistern ist. Als Josef auch noch damit beginnt seine bizarren Träume - in denen sich die Brüder vor ihm verneigen - zu erzählen, fassen sie einen Entschluss: Josef soll verschwinden. Obwohl die Brüder ihn eigentlich lieber töten wollen, hilft Gott ihm, und er wird "nur" als Sklave nach Ägypten verkauft. Und was er dort alles erlebt, und wie er durch Gottes Gnade tatsächlich zu Ruhm und Macht kommt, ist einzigartig und atemberaubend erzählt.
Damaris Kofmehl schreibt sehr authentisch. Die Kommunikation zwischen den Menschen ist den Gepflogenheiten der damaligen Zeit angepasst. Die allgemeinen Beschreibungen der Landschaften, Kanaans, Ägyptens, der Nahrungsmittel und der gesamten Kultur entspricht der Geschichte und ist sehr bibeltreu und bildlich beschrieben. Der Leser hat das Gefühl mitten im Leben von Josef zu sein. Auch seine Gefühlswelt von Hochmut, Angst, Verzweiflung und Stärke transportiert die Autorin auf einer sehr realistischen Weise.
Ich bin sofort in die Geschichte hineingekommen, und wurde von der ersten, bis zur letzten Seite ganz toll unterhalten. Daher möchte ich mir unbedingt auch die Bücher über Noah, Abraham und Jakob kaufen. Absolute Leseempfehlung meinerseits! -
von Lydia (Veröffentlicht am 11.08.2026)
Ein bemerkenswertes und tiefgreifendes Buch
Jeder kennt die biblische Geschichte von Josef und seinen Brüdern. Jeder weiß, dass Josef als Sklave nach Ägypten verkauft wurde. Jeder weiß, dass Josef ein sehr mächtiger Mann in Ägypten wurde. Und jeder weiß, dass Josefs Geschichte eigentlich schnell erzählt ist. Eigentlich. So dachte ich zumindest, bis ich dieses wunderbare Buch lesen durfte.
Josef war der Lieblingssohn von seinem Vater Jakob. Seine Brüder schäumten nur so vor Eifersucht und überlegten wie sie Josef loswerden konnten. Als sie ihn als Sklaven nach Ägypten verkauft hatten und ihn endlich los wurden, haben sie seinen Tod vorgetäuscht und ein großes Leid in die Familie gebracht. Nicht nur Josef litt unter dem Verrat der Brüder. Auch ihr Vater Jakob musste durch eine sehr schwere und leidvolle Zeit der Trauer.
Ja, es kann gut sein, dass wir wirklich alle die Geschichte von Josef kennen – haben wir uns jedoch ein Mal mit den Gefühlen der Personen aus der biblischen Geschichte auseinander gesetzt?
Ich muss gestehen, dass ich mir nie Gedanken darüber gemacht habe, was Josef in der Zeit gefühlt haben muss, wie es ihm ging, welches Leid und Unrecht er über sich ergehen lassen musste, welche Zweifel er an seinem Glauben ausstehen musste. Es waren schließlich nicht ein paar Stunden oder Tage, sondern Jahre als Sklave die er durchstehen musste.
Der Autorin, Damaris Kofmehl ist dies auf eine beeindruckende Weise gelungen. Sie nimmt uns in eine tiefe Gefühlswelt mit, zeigt uns, dass die beteiligten Personen auch Ängste und Zweifel hatten, mit Akzeptanz und Vergebung kämpfen mussten und genauso Menschen wie wir waren.
Sie nimmt uns in Josefs Zeit der Sklaverei, seinen Aufstieg zum Hausverwalter unter Potifar sowie seine folgende Gefangenschaft und den Wiederaufstieg zum zweit mächtigsten Mann Ägyptens mit. Genau wie wir, hatte auch Josef Zweifel und Ängste. Wie muss er als Sklave gelitten haben und was für einen innerlichen Kampf musste er ausstehen um seinen Brüdern vergeben zu können.
Das Buch erhält von mir eine absolute Leseempfehlung.
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von Katharina (Veröffentlicht am 08.08.2026)
Ganz großes Kino
Damaris Kofmehl hat sich an die Aufgabe gemacht den Menschen aus der Bibel ein Gesicht zu geben und nicht nur das ist ihr gelungen, es gibt auch gleich die Seele dazu.
Als ich angefangen habe zu lesen, fiel es mir schwer sofort in die Geschichte zu finden, es war fast schon etwas langweilig. Man kennt ja bereits den Verlauf ,hat die Geschichte vom bunten Mantel und den bösen Brüdern schon mindestens einmal irgendwo gehört.
Aber nach ein paar Seiten verändert sich der Blick, die sachlichen Worte der Bibel bekommen menschliche Züge, man fragt sich wie man selbst in dieser Situationen gedacht und gehandelt hätte. Und am allermeisten fühlt man, wie es gewesen sein muss so etwas zu durchleben.
Und genau das ist es was dieses Buch so genial macht: die Worte der Bibel werden nahbar, die Menschen in ihr werden lebendig und so manche Wahrheit über Gott sickert einem so noch ein ganzes Stück tiefer ins Herz.
Ich bin begeistert von diesem Werk und hab am Ende sogar ein paar Tränchen verdrückt und Gänsehaut bekommen,obwohl ich die Geschichte ja eigentlich schon kannte und das ist wahrscheinlich das größte Lob, dass ich geben kann. -
von Moni (Veröffentlicht am 06.08.2026)
Wenn auch Schlimmes zum Guten dient
Wer einmal einen Bibel-Thriller von Damaris Kofmehl in den Händen hatte, wird es kaum erwarten können, bis der nächste Band erscheint. Nach Noah, Abraham und Jakob geht es mit dem Leben von Josef weiter. Die spannende Geschichte erzählt von Höhen und Tiefen, unfassbarer Ungerechtigkeit und Vergebung. Sie gipfelt in der Erkenntnis, dass Gott die Fäden in der Hand hält und auch aus dem Schlimmsten Gutes werden lässt. Dabei ist das Buch so atemraubend geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen mag.
Mich beeindruckt, wie die Autorin sehr nah am biblischen Text bleibt und es schafft, mit ihrer Fantasie und der Recherche in Bibel und Geschichte eine abgerundete Vorstellung von Josef zu kreieren, die wiederum Lust macht, die Geschichte in der Bibel nachzulesen.
Da die Bibel noch viele spannende Lebensgeschichten erzählt, bleibt zu hoffen, dass Damaris Kofmehl schon am nächsten Thriller schreibt und natürlich kann ich es kaum erwarten, ihn in Händen zu halten.
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von Sabine (Veröffentlicht am 05.08.2026)
Glaubwürdig und spannend
Die Geschichte von Josef ist eine der Bibelgeschichten, die viele wahrscheinlich noch aus dem Religionsunterricht kennen. In diesem Bibelthriller wird seine Lebensgeschichte nun ganz neu erzählt, ohne die biblischen Tatsachen zu vernachlässigen. Und so wird dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen.
Damaris Kofmehl ist es nach den ersten drei Bibelthrillern über Noah, Abraham und Jakob auch mit diesem Buch gelungen einen echt spannenden „Thriller“ zu erzählen. Der Leser befindet sich sehr schnell im Setting der biblischen Geschichte wieder – Josef, der von seinen Brüdern aufgrund deren Eifersucht nach Ägypten in die Sklaverei verkauft wird, wird bereits nach wenigen Seiten lebendig. Wir begleiten ihn von der Sklaverei über das Gefängnis bis hin zum Hof des Pharaos. Die Autorin hat den historischen Kontext sehr gut recherchiert. Ihr bildhafter Erzählstil ist sehr glaubhaft und lebendig und so kann man sehr gut nachempfinden, was sich einst in Ägypten zugetragen hat. Mich hat die grausame und schreckliche Behandlung der Sklaverei sehr betroffen gemacht.
Super gut gefallen hat mir, dass die fünf Abschnitte des Buches, jeweils mit den Bibelversangaben der eigentlichen biblischen Geschichte starten. Außerdem gibt es gleich zu Beginn einen Stammbaum und auch ein Namensregister aller wichtigen Personen der Geschichte.
Von mir gibt’s auch für diesen Bibelthriller eine klare Leseempfehlung.
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von lucy.liest (Veröffentlicht am 27.07.2026)
Von Gott geführt
Hier tauchen wir hinein in das Leben Josefs aus der Bibel. Josef ist der Liebling seines Vaters und das führt dazu, das seine älteren Brüder eifersüchtig werden. Die ganze Situation eskaliert, als sie die Gelegenheit sehen ihn loszuwerden, ohne ihn töten zu müssen. So beginnt für Josef ein Weg, der ihn an Gott zweifeln lässt. Wird er seinen Brüdern das vergeben können?
Damaris schafft es dieser Geschichte aus der Bibel so viel Leben einzuhauchen. Man leidet mit Josef und versteht Gottes Wege nicht. Doch er hört immer wieder Gottes Stimme und spürt auch im tiefsten Leid seine Gegenwart. Juda, ein Bruder Josefs bekommt auch einen kleinen Teil der Geschichte. Er macht sich Vorwürfe und seine schlechtes Gewissen plagt ihn sehr. Gott geht mit ihm einen ungewöhnlichen Weg, das er irgendwann zum Segen seiner ganzen Familie wird. Zum Schluss hat mich die Geschichte zu Tränen gerührt.
Den geschichtlichen Hintergrund mit dem Leben im damaligen Ägypten fand ich sehr interessant, aber den Umgang mit Sklaven einfach nur schrecklich. Manchmal waren mir die Gedankengänge der Personen zu langatmig gewesen und habe sich einige Male wiederholt, aber ansonsten sehr gut geschrieben.
Es ist auf jeden Fall ein weiterer Bibel-Thriller von Damaris Kofmehl, den ich sehr empfehlen kann.
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von Edelgard (Veröffentlicht am 22.07.2026)
Absolutes Lesehighlight
Normalerweise mag ich keine biblischen Romane, aber ich hatte so viele positive Stimmen zu „Josef“ Damaris Kofmehl gehört, dass ich dem Buch doch eine Chance geben wollte. Und das hat sich absolut gelohnt!
Die Geschichte von Josef gehört schon immer zu meinen Lieblingsgeschichten der Bibel. Durch diesen Roman ist sie mir jedoch noch einmal viel näher ans Herz gewachsen. Beim Lesen wird die Geschichte richtig lebendig, und ich habe mit Josef mitgefühlt und mitgefiebert. Immer wenn sich eine schlimme Situation endlich zum Guten zu wenden schien und ich erleichtert aufatmen wollte, fiel mir wieder ein, was ihn noch alles erwarten würde.
Damaris Kofmehl erzählt die biblische Geschichte auf eine fesselnde und emotionale Weise, ohne ihren biblischen Kern zu verlieren. Für mich war dieses Buch eine echte Bereicherung und hat mir die Geschichte von Josef noch einmal ganz neu vor Augen geführt.
Besonders berührt haben mich die Botschaft, Gott auch dann zu vertrauen, wenn man vieles nicht versteht, und Josefs innerer Kampf, seinen Brüdern zu vergeben. Auch wenn ich die Geschichte kannte, kamen mir doch immer wieder die Tränen.
Ich kann dieses Buch von ganzem Herzen empfehlen. -
von Simone (Veröffentlicht am 17.07.2026)
Ein Buch, dass den Glauben lebendig werden lässt
Die Geschichte von Josef kenne ich schon seit meiner Kindheit. Im Kindergottesdienst und in der Jungschar wurde immer wieder erzählt, wie Josef, der Träumer, von seinen Brüdern als Sklave verkauft wurde. Deshalb hatte ich die biblische Geschichte eigentlich gut vor Augen.
Doch dieses Buch hat mich noch einmal ganz neu berührt. Damaris Kofmehl erzählt nicht einfach die bekannte Geschichte nach – sie füllt die Zwischentöne mit Leben. Sie nimmt den Leser mit hinein in das, was hätte gewesen sein können: Wie kam es dazu, dass die Brüder Josef so sehr hassten? Was ging in ihnen vor? Und wie muss es für den 17-jährigen Josef gewesen sein, plötzlich als Sklave in der riesigen, fremden Welt Ägyptens anzukommen – ohne zu wissen, ob er dort überhaupt lange überleben würde?
Besonders bewegend fand ich die Beschreibung des Sklavenlebens. Der Gedanke, dass ein Sklave oft nur etwa zehn Jahre harte Arbeit durchhielt, bevor sein Körper verbraucht war und er als wertlos galt, hat mich tief getroffen. Was für ein Absturz für den geliebten Sohn Jakobs, der kurz zuvor noch das kostbare Gewand seines Vaters erhalten hatte und als zukünftiger Erbe galt.
Diese Szene ist nur ein Beispiel dafür, wie intensiv Damaris Kofmehl schreibt. Die gesamte Handlung ist so lebendig und eindringlich beschrieben, dass man sich mitten im Geschehen wiederfindet. Man spürt Josefs Angst, seine Verzweiflung, seine Hoffnung und seinen Glauben. Besonders die Schilderungen der Grausamkeit – etwa wenn Sklaven für kleinste Vergehen ausgepeitscht werden und niemand den Mut hat einzugreifen – haben mich tief berührt und erschreckt. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, an Josefs Seite zu stehen und seine Geschichte selbst mitzuerleben.
Damaris Kofmehl gelingt es, die Lücken zwischen den biblischen Berichten auf glaubwürdige und eindrucksvolle Weise zu füllen. Sie beschreibt anschaulich, wie Menschen damals lebten, was es bedeutete, Ziegen zu hüten, weite Strecken durch die Wüste zu ziehen oder als Sklave verkauft zu werden. Dadurch wird die biblische Geschichte nicht nur verständlicher, sondern auch emotional greifbar.
Besonders beeindruckt hat mich aber Josefs innere Haltung. Das Buch zeigt auf eindrückliche Weise, wie Josef immer wieder neu die Entscheidung trifft, an Gott festzuhalten – trotz allem, was ihm widerfährt. Es beschreibt seine inneren Kämpfe, seine Zweifel und die Fragen, die wohl jeder Mensch kennt: Warum lässt ein liebender Gott so viel Leid zu? Warum greift er nicht ein? Gerade in diesen Momenten macht das Buch deutlich, dass Glaube keine Selbstverständlichkeit ist, sondern eine bewusste Entscheidung. Josef entscheidet sich immer wieder neu, Gott zu vertrauen, ihn nicht loszulassen und darauf zu hoffen, dass Gott einen guten Weg mit ihm hat – auch wenn er ihn im Moment nicht erkennen kann. Dieser Gedanke hat mich tief bewegt und mir gerade für meine eigene Lebenssituation sehr viel Mut gemacht.
Das Buch geht unter die Haut. Es lässt die biblische Geschichte lebendig werden, ohne ihren Kern zu verändern, und macht Gottes Wirken mitten in Leid, Ungerechtigkeit und Hoffnungslosigkeit noch greifbarer.
Eigentlich bin ich kein Leser von Thrillern, aber dieses Buch hat mich auf eine ganz andere Weise gefesselt und fasziniert. Durch die eindringliche Erzählweise konnte ich es kaum aus der Hand legen. Ich würde dieses Buch jederzeit noch einmal lesen und kann es von Herzen weiterempfehlen – sowohl für Menschen, die die Geschichte von Josef schon gut kennen, als auch für alle, die sie zum ersten Mal entdecken möchten -
von Irene (Veröffentlicht am 16.07.2026)
Leseempfehlung
Wenn du Josef spannender und fesselnder kennenlernen möchtest, dann empfehle ich dir dieses Buch.
Wer kennt sie nicht, die biblische Geschichte von Josef? Ich kannte sie und durfte sie durch das Buch nochmal neu und hautnah erleben.
Ich hatte nicht nur das Gefühl sie zu kennen, sondern dabei gewesen zu sein.
Josef, wurde von seinen Brüdern in den Brunnen geworfen und wurde dann verkauft an einen Sklavenhändler aus Ägypten. Angekommen in Ägypten gibt es für ihn Höhen und Tiefen. Bis er viele Jahre später zum Pharao kommt. Die Hungersnot bricht aus, es kommen viele Menschen um bei ihm Korn zu kaufen, und dann sieht er sie: SEINE BRÜDER!
Die Szene als er verpeitscht wurde hat mich sehr mitgenommen. Ich konnte die Peitsche förmlich zischen und knallen hören. Damaris Kofmehl kann Geschichten so detailliert beschreiben, das man beim lesen das Gefühl hat ein Teil davon zu sein.
Das Wiedersehen der Brüder war sehr emotional für mich.
Es geht eine große Leseempfehlung raus.
Die anderen Bibelthriller werden bei mir sicher nach und nach auch ein Zuhause finden. -
von Elfie (Veröffentlicht am 15.07.2026)
Fesselnder Bibelthriller
„...Meine verzweifelte Stimme hallte von den groben Steinen des ausgetrockneten Brunnenschachts wider, auf dessen Grund ich hilflos und verkrümmt lag. Alles tat mir weh…“
Es sind fast die ersten Zeilen des Buches. Noch weiß der 17jährige Josef nicht, was ihn erwartet.
Die Autorin hat einen fesselnden Thriller geschrieben. Im Mittelpunkt steht das Leben von Josef. Die Geschichte hält sich nah an die biblische Vorgabe, füllt aber die Lücken mit einer spannenden Handlung aus. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er sorgt für einen hohen Spannungsbogen und gibt das Leben im 17. Jahrhundert vor Christi anschaulich wieder.
Josef erzählt seinen Part allein, während die anderen Teile unpersönlich berichtet werden. Dadurch kommen Josefs Kämpfe, seine Leiden und seine Verzweiflung besonders gut zum Tragen. Gut gefällt mir, wie die Motivation seiner Brüder für ihre Tat dargestellt wird. Es ist Eifersucht und Hass. Ihnen fehlt Mitgefühl und ein Gespür für die Wünsche anderer.
Ab und zu gibt es Rückblenden. Die finden unter anderem in Josefs Gedanken statt. Dazu gehören die Rekapitulationen der Gespräche mit dem Vater.
„...Aber du musst geduldig sein. Gott begegnet uns nicht immer dann, wenn wir es erwarten. Seine Zeit ist nicht unsere Zeit. Doch dies kann ich dir versprechen: Er wird dir genau dann begegnen , wenn du in am dringendsten brauchst…“
Josefs Glaube trägt ihn auch durch schwere Zeit. Er weiß, was er will und was seinem Glauben zuwiderläuft. Natürlich bleiben Zweifel nicht aus. Trotzdem spürt er ab und an Gottes Nahesein besonders.
Mit Josef erfahre ich eine Menge über das Leben in Ägypten. Es ist für ihn eine völlig fremde Welt.
„...Schreiber waren in Ägypten hoch angesehen und überall sehr gefragt, denn in Ägypten wurde alles, einfach alles, schriftlich festgehalten…“
Einen breiten Raum nimmt vor allem in letzten Teil des Buches das Thema Vergebung ein. Es wird sehr realistisch dargestellt, wie Josef darum ringt, wie er innerlich mit dem Verhalten der Brüder umgehen soll. Vergebung wird nicht als einmaliger Akt, sondern als langer Kampf wiedergegeben.
„...Aber wenn du vergibst, was dich so schmerzhaft an Menschen bindet, die dir Böses angetan haben, dann macht dich das nicht schwach, sondern frei…“
Das Buch endet mit dem Wiedersehen Josefs mit seinem Vater. Im Nachwort skizziert die Autorin anhand von Bibeltexten, wie es danach weiterging. Außerdem vermittelt sie weiter spannende Informationen, die sich bei ihrer umfangreichen Recherche ergeben haben.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
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von Claudia (Veröffentlicht am 13.07.2026)
Grandios und fesselnd
Jeder, der die Bibel liest, kennt die Geschichte von Josef. Hat mit ihm gelitten, als er nach Ägypten verschleppt wurde, hat seine Brüder verurteilt für ihr Handeln und hat sich am Ende gefreut, dass er ihnen vergeben hat. Doch was diese Lebensgeschichte alles an Zwischentönen bietet, hat @damariskofmehl zum wiederholten Male großartig zwischen zwei Buchdeckel gebracht. Ich habe schon die vorhergehenden Bücher über Noah, Abraham und Jakob geliebt und wurde auch mit Josef nicht enttäuscht. Nur wenige Seiten genügten, dass mich die Geschichte voll in ihrem Bann hatte. Damaris versteht es großartig, biblische Wahrheiten und historische Hintergründe mit genau der richtigen Portion schriftstellerischer Freiheit zu verbinden, um daraus einen wunderbaren und ergreifenden Bibel-Thriller zu schaffen. Sei es, zu verstehen, was die älteren Brüder zu ihrem Handeln getrieben hatte, als auch zu erkennen, dass Gott großes mit Josef vorhatte und alle diese Ereignisse nutzen konnte, damit sein Plan zur Erfüllung kommt. Ich habe einige Male meine Bibel parallel hinzugenommen und verstehe vieles so viel besser. Zudem konnte ich mich in die Personen so gut hineinfühlen, weil sie so lebendig beschrieben wurden. Nicht zuletzt ist dieses Buch auch eine optische Augenweide. Nichts anderes als ein gebundenes Buch würde hier passen und das Cover lädt sofort zum Lesen und Träumen ein. Von mir gibt es (wieder) ein großes Dankeschön an Damaris Kofmehl und die Bitte, noch viele weitere Bibel-Thriller dieser Art zu schreiben.
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von irveliest (Veröffentlicht am 08.07.2026)
*+* Damaris Kofmehl: "Josef" *+*
Dieses Buch war ein tolles Booklight. Ebenso wie in ihren anderen Bibelthrillern über Abraham, Jakob und Noah hat Damaris Kofmehl auch aus Josefs Leben ein fesselndes Lesevergnügen gemacht. Sie erzählt kurzweilig, spannend und flicht ganz nebenbei einiges an Bibelwissen unterhaltsam und authentisch ein. Die Figurenzeichnung ist lebendig und plakativ, die Schilderungen der Handlung sind lebhaft, authentisch, die Kulissen gut vorstellbar. Ich konnte Josef vor dem inneren Auge sehen, wie er im Brunnen saß - hilflos, alleine und voller Angst – und in vielen anderen Szenen. Fast bekommt man das Gefühl, selbst dabei zu sein, eine solche Nähe hat der Schreibstil der Autorin jedenfalls bei mir erzeugt.
Wir kennen Josefs Geschichte. Ich war erstaunt, wie viele Buchseiten man daraus machen kann. Damaris Kofmehl kann! Sie hat die Gabe, die biblischen Inhalte um gut recherchierte Hintergrundinformationen zu ergänzen. So bekommt man als Leser ein besseres Gefühl für die Geschehnisse und einen besseren Zugang zu der damaligen Zeit, was Josefs Geschichte deutlich näher erlebbar macht.
„Josef“ ist so eine gelungene, packende Umsetzung einer meiner biblischen Lieblingsfiguren! Ausführlich, intensiv, und auch die Figuren drumherum werden angemessen und über Josefs reine Geschichte hinaus eingearbeitet. Die lebendige Atmosphäre, das tolle Lesefeeling und das informative, gut erläuternde Nachwort machen ein Highlight aus diesem Buch, so wie es auch bei den drei Bibelthriller-Vorgängern der Fall ist. Ich spreche gerne eine Empfehlung für die gesamte Reihe aus und hoffe sehr, dass es weitere Teile geben wird. -
von isabellebo (Veröffentlicht am 07.07.2026)
Spannend erzählt und voller Hoffnung
Josef – Ein Bibel-Thriller hat mir sehr gut gefallen. Die bekannte biblische Geschichte wird spannend, lebendig und emotional erzählt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch wenn der Ausgang bekannt ist, gelingt es der Autorin, viel Spannung und Gefühl in die Handlung zu bringen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Josefs Vertrauen auf Gott selbst in den schwersten Momenten glaubwürdig dargestellt wird. Seine Geschichte macht Mut, auch in schwierigen Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren und darauf zu vertrauen, dass Gott einen guten Plan hat.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, die Figuren wirken lebendig und nahbar. Für mich ist dieses Buch eine gelungene Mischung aus Spannung, Glauben und einer zeitlosen Botschaft. Eine klare Leseempfehlung – sowohl für Leserinnen und Leser, die biblische Geschichten mögen, als auch für alle, die inspirierende historische Romane schätzen. -
von Naomi (Veröffentlicht am 16.06.2026)
Tiefgründig und voller Hoffnung
Damaris Kofmehl erzählt anhand der Bibel Josefs Geschichte. Begonnen beim Verrat seiner Brüder (mit wenigen Rückblenden) bis zu, naja, dem Ende eben. ???? Dabei gibt sie die bekannten Bibeltexte wieder und fügt sie gekonnt in das damalige Setting ein: Die Josefsgeschichte war mir bereit gut bekannt, nach diesem Buch steht mir aber alles noch deutlicher vor Augen: Wie lebten Josef und seine Familie? Welche Sitten herrschten damals in Ägypten?
Josef ist ein sympathischer Protagonist. Seine besondere Stellung, sein “Anderssein” wird deutlich hervorgehoben, trotzdem ist er nicht ohne Zweifel - was bei diesem holprigen Weg nur verständlich ist. Das macht ihn so authentisch.
Besonders gut gefallen hat mir auch Asenat. Zu ihr weiß man aus der Bibel natürlich weniger und die ausgedachte Geschichte um sie herum hat mir sehr gut gefallen.
Ein persönliches Manko für mich war jedoch, dass sie das Buch durch die Bekanntheit der Geschichte, nicht wie ein Thriller angefühlt hat. Schließlich wusste ich ja immer, was so kommt. Und so habe ich zwar gespannt weitergelesen, wollte wissen, wie es gelöst und geschildert wird, konnte mich aber in Josefs Verzweiflung gefühlsmäßig nicht so recht hineinversetzen.
Und trotzdem hat mich dieses Buch ein wenig wachgerüttelt. Denn in der Bibel liest man auch die brenzligeren Geschichten oft ganz gelassen. Hier wurde mir klar, dass Josef das Ende ja absolut nicht kannte und es für ihn eine alles andere als entspannte Situation war!
_____,_____
Mein Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat einen tiefen Einblick in das Leben und Denken von Josef geboten und mir die ganze Geschichte sehr nahegebracht!
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von Jana (Veröffentlicht am 11.06.2026)
Grandioses Buch
Die Geschichte von Josef aus der Bibel dürfte den meisten Christen bekannt sein. Dennoch hat Damaris Kofmehl mit diesem Buch etwas Großartiges geschaffen.
Ich mag ihre Art, Bibel-Thriller zu schreiben. Ihre Bücher wirken lebendig und authentisch. Von der ersten Seite an wurde ich in die Geschichte hineingezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, obwohl ich die biblische Geschichte bereits gut kannte. Durch dieses Buch konnte ich viel besser nachvollziehen, was Josef erlebt und gefühlt haben muss. Seine Gedanken, seine Schmerzen, seine Hoffnungen und seine Kämpfe wurden so eindrücklich beschrieben, dass ich sie regelrecht mitfühlen konnte.
Besonders bewegt hat mich die Szene, in der Josef sich seinen Brüdern zu erkennen gibt und sie sich schließlich alle umarmen. Diese Passage war so emotional und bildhaft geschrieben, dass mir die Tränen kamen. Ich konnte gar nicht anders, als mit Josef und seinen Brüdern mitzufühlen.
Die Kämpfe, Hoffnungen, Ungerechtigkeiten und Gewalterfahrungen, die Josef durchlebt, sind erschütternd. Umso beeindruckender ist es, wie er daraus als starke, reife Persönlichkeit hervorgeht. Einfach nur wow!
Ja, einige Details der Handlung sind fiktiv, doch sie fügen sich stimmig in die Geschichte ein und lassen sich gut einordnen.
Durch dieses Buch ist Josef für mich zu einem echten Vorbild geworden und auch zu einer meiner Lieblingspersonen der Bibel.
Besonders gefallen hat mir außerdem das Nachwort der Autorin, in dem sie die Parallelen zwischen Josef und Jesus aufzeigt. Natürlich weiß ich, dass das Alte Testament auf Jesus hinweist, aber erst durch dieses Buch wurde mir bewusst, wie viele erstaunliche Gemeinsamkeiten tatsächlich zwischen Josef und Jesus bestehen.
Dieses Buch hat mich tief beeindruckt und viele Emotionen in mir geweckt. Es ist spannend, berührend und lässt einen auch nach dem Lesen nicht mehr los.
Wer biblische Geschichten lebendig und packend erzählt erleben möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. 100%ige Empfehlung!
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von Annislesewelt (Veröffentlicht am 10.06.2026)
phänomenal
Nach "Abraham" und "Jakob" ist auch "Josef" ein phänomenaler Roman, der die biblische Geschichte mit fiktiven Details füllt und lebendig werden lässt. Über vieles habe ich mir nie vorher Gedanken gemacht.
Josef wurde in den Brunnen geworfen? Ja, ist blöd. Josef im Gefängnis? Auch eher uncool. Seine Brüder vor ihm in Ägypten? Nun ja, er hat vergeben können.
Doch was es bedeutet haben kann, wurde mir jetzt erst so richtig bewusst. Die Angst, die Not, die Gewalt und der innere Konflikt wurde ausdruckstark und realistisch beschrieben.
Er wurde vor meinen Augen lebendig, und auch wenn ich weiß, dass vieles fiktiv ist und das gut einordnen kann, hat dieses Buch mir die Augen über den Preis, den Josefs Berufung forderte, geöffnet.
Der Schreibstil ist gigantisch. Damaris Kofmehl versteht es, mit Worten umzugehen und intensiv, wortgewandt, mitreißend und anschaulich zu erzählen.
Josefs Perspektive wird dabei in Ich-Form erzählt, die der anderen in der Erzählform. So konnte man sich tief in Josef einfühlen, aber auch die anderen Geschehnisse miterleben.
Obwohl ich die Geschehnisse aus der Bibel sehr gut kannte und kenne, war dieses Buch doch von der ersten Seite an unfassbar spannend und packend, wobei die Spannung kontinuierlich weiter angestiegen ist.
Mich hat dieses Buch sehr begeistert und ich staune darüber, wie lebendig und bildhaft Josef samt seinen Träumen, Hoffnungen und Kämpfen beschrieben wurde.
Deshalb kann ich das Buch nur empfehlen. Jeder, der Bibelromane mag, wird diesen sehr schätzen. Es ist nicht nur spannende Unterhaltung, sondern spricht über die Freiheit, die durch Vergebung entsteht, und beinhaltet so einige wertvolle Sätze.
Ein Buch, das sich zu lesen lohnt und mir sehr, sehr gut gefallen hat.
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