Von Pessach bis Chanukka

Biblische Feste aus jüdisch-messianischer Perspektive

(Buch - Hardcover)

Gott gebietet seinem Volk, Feste zu feiern. Sein Herzenswunsch ist es, mit seinem Volk zu feiern! Warum? Das Ziel aller Feste Israels ist die Begegnung mit Gott selbst und das Gedenken an seine Güte und Treue. Durch die Feste knüpft Gott eine enge Beziehung zu seinem Volk und schenkt ihm eine stabile kulturell-geistliche Jahresstruktur.

Anatoli Uschomirski gelingt es, nicht nur die jüdische Tradition der Feste anschaulich darzustellen, sondern auch den roten Faden Gottes und die prophetische Dimension von Passah, Schawuot, Sukkot und den anderen Festen sichtbar werden zu lassen.

Kapitelstruktur:
Einführung in die Feste Israels
Pesach (das Passahfest)
Schawuot (Pfingsten)
Rosch ha Schana (das Neujahrsfest)
Jom Kippur (der Versöhnungstag)
Sukkot (das Laubhüttenfest)
Simchat Tora (die Tora-Freude)
Chanukka (das Weihe- und Lichterfest)
Schabbat

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Details

    • Erscheinungstermin:
      19.05.2026
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      396252000
    • ISBN:
      9783775162524
    • Sachgebiet:
      Israel
    • Seitenzahl:
      288 S.
    • Hinweise:
      4-farbige Innengestaltung
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 2,1 cm
    • Gewicht:
      622g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Hänssler
    in der SCM Verlagsgruppe GmbH
    Max-Eyth-Str. 41
    71088 Holzgerlingen
    DEUTSCHLAND
    info@scm-verlagsgruppe.de

Stimmen zum Produkt

  • 5 5
    »Es gibt wohl wenige theologische Bücher, die für jüdische als auch christliche Leser gleichermaßen inspirierend sind. Dieses Buch von Anatoli Uschomirski gehört mit Sicherheit dazu. Der Autor schafft es, biblische und rabbinische Quellen so zusammenzustellen, dass ein großes Bild entsteht.« Johannes Luithle, Pfarrer

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Spannende jüdische Feste

    Das Buch „Von Pessach bis Chanukka“ von Anatoli Uschominski kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Durch John Mark Comer beschäftigen sich viele Christen mehr mit dem jüdischen Kontext und der jüdischen Kultur.

    Auch ich entdecke immer mehr im alten Testament, wo ich Jesus besser verstehen lerne und zusammenhänge entdecke.
    Deshalb habe ich mich riesig über dieses Buch gefreut.

    Anatoli schreibt über biblische Feste aus jüdisch-messianischer Sicht und nimmt uns in 8 verschiedene Feste mit rein.

    Mir gefällt das total gut, dass er erklärt, wie die Feste damals im jüdischen verstanden wurden. Das hat mir noch mal eine ganz andere Ebene eröffnet, dass ich manche Bibeltexte und auch Gleichnisse von Jesus besser verstehen kann. Ich finde es interessant welche Bedeutung einige der Feste haben und welche Relevanz das für uns heute noch hat. Die Verbindung zwischen der Verheißung von Jesus als unseren Messias und den Festen fand ich besonders spannend. Und das Buch hat mir total Lust gemacht manche der Feste nachzufeiern.
    Anatoli beschreibt die Feste mit viel Detail und einigen Bibelstellen, dass man wirklich die Möglichkeit hat die Feste nachzufeiern, aber auch noch mal nachzulesen.

    Ich finde auch optisch kann das Buch was hergeben. Mir gefällt das Cover, die Farben im Buch und auch, dass im Buch noch ein paar Bilder abgebildet sind.

    Was mich am meisten begeistert hat ist der schreibstil, manchmal hat man bei solchen sachlichen Büchern das Gefühl, dass man es nur lesen kann, wenn man Theologie studiert hat.
    Aber Anatolis Schreibstil holt jeden ab.
    Er schreibt auf eine einfache und verständliche Art und Weise, dass man schnell mit dem Lesen voran kommt, weil man keine Wörter nebenbei googeln muss oder überlegen muss, was er meint.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich finde es noch spannender manche der Biblischen Texte zu lesen, weil ich ihre Bedeutung besser verstehe.

    Wenn man sich mal mit den biblischen Festen auseinandersetzen möchte, dann kann ich das Buch wirklich sehr empfehlen. Vor allem auch, weil man die Zusammenhänge zu Jesus besser verstehen kann.
    Also meine absolute Empfehlung.
  • 5/5 Sterne

    Ein absoluter Augenöffner!

    Persönliche Meinung:
    Dieses Buch ist nicht nur eine Bereicherung, sondern ein Augenöffner. Durch Bibelschule und mein Studium dachte ich, ich hätte schon Vieles verstanden. Den Zusammenhang von Pessach und Ostern zum Beispiel oder auch, was es mit dem Fest „Schawuot“ auf sich hat. Schon während des Lesens musste ich jedoch feststellen: Ich hatte zuvor nicht einmal einen Bruchteil dessen verstanden, was Gott sich bei den Festen gedacht hatte und vor allem, wie prophetisch das Alte Testament ist. Anatoli Uschomirski versteht es als messianischer Jude, die theologischen Zusammenhänge und die Deutungen so verständlich zu erklären, dass nicht nur eine neue Sicht auf die jüdischen Feste und Traditionen ermöglicht wird, sondern (zumindest bei mir) vor allem die Zusammenhänge und Parallelen von Altem Testament und Neuem Testament, von altem Bund und der Erfüllung durch den neuen Bund. Nicht nur die Details der Traditionen werden erklärt, sondern auch die geschichtliche Entstehung. Was mich am meisten beeindruckt hat war, dass einmal mehr verständlich wurde, dass Juden sich zutiefst mit der Geschichte des Volkes identifizieren. Einzelne Gebete und Ausschnitte aus dem Talmud haben mich tief bewegt und mein Gottesbild und das Verständnis von theologischen Zusammenhängen belebt.
    Uschomirksi schreibt zu Beginn „Die Wiederentdeckung der biblischen Feste kann Christen zur Wurzel ihres Glaubens führen.“ Wenige Sätze später schreibt er „Ich hoffe, dass Sie davon genauso profitieren werden wie ich.“
    Ich persönlich kann nach dem Lesen dieses Buches sagen: Seine Hoffnung wurde erfüllt. Ich freue mich jetzt schon, nach dem ersten Lesen, einzelne Feste noch einmal genauer zu vertiefen und die nächsten biblischen Feste, die auch wir Christen feiern, mit neuen Augen und neuem Herzen zu feiern.

    Zu Inhalt und Aufbau:
    Der Autor behandelt in seinem Buch, das in sieben Abschnitte unterteilt ist, verschiedene biblische Feste.
    Im ersten Teil „Gott liebt es, Feste zu feiern!“ führt der Autor in das Thema ein. Dabei macht er verständlich, dass die jüdischen Feste eine tiefe Bedeutung über das Alte Testament hinaus haben und tief in der jüdischen Identität verwurzelt sind. Laut Uschomirski können die biblischen Feste unter fünf verschiedenen Aspekten betrachtet werden, was er in seinen Erklärungen der einzelnen Feste auch ermöglicht.

    Im zweiten Abschnitt betrachtet der Autor gezielt die Geschichte und Bedeutung der Frühlingsfeste, wozu das Pessach-Fest (mit „Mazzot“ und dem „Seder-Abend“) ebenso wie „Reschit Katzir“ und „Schawuot“ gezählt werden.

    Im Abschnitt „Trauer“ behandelt Uschomirski „Tischa beAw“ und die Trauerzeit, die bereits vor dem besagten Trauertag beginnt. Auch in diesem Abschnitt wird deutlich, wie stark sich das jüdische Volk auch heute noch mit der Geschichte der vorherigen Generationen identifiziert.

    Im Abschnitt „Herbstfeste“ werden RoschhaSchana, Jom Kippur, Sukkot und Schemini Azeret vertieft. Außerdem wird erörtert, was es mit Chanukka und dem Purimfest auf sich hat. Ein eigener Abschnitt bekommt der „Shabbat“, bevor der Autor am Ende noch einmal den Fokus auf die Bedeutung der biblischen Feste für das persönliche Glaubensleben lenkt.

    Der Autor erklärt nicht nur den Ablauf und die Traditionen, sondern erklärt auch, warum manche Traditionen von den biblischen Texten abweichen und auch, mit welchem Herz diese Feste gefeiert werden. Er geht dabei auch auf die Symbolik und die Bedeutungen ein, was ein tieferes Verständnis schafft.
    Ich empfehle, das Buch nicht nur einmal durchzulesen, sondern sich jedem Fest einzeln zu widmen und vielleicht sogar zusätzlich den Talmud und die Bibel heranzuziehen, um selbst die Themen noch einmal zu vertiefen und zu verinnerlichen.



  • 5/5 Sterne

    Biblische Feste neu erklärt

    Anatoli Uschomirski hat nach seiner Gemeindarbeit in jüdisch-messianischen Gemeinden nun den Vortragsdienst beim EdI übernommen und setzt sich damit stark für die Versöhnung zwischen Juden und Christen ein. Mit diesem Buch möchte er genau da einen nächsten Schritt gehen: Mit dem Betrachten der biblischen Feste aus der jüdisch-messianischen Perspektive wird das Verständnis füreinander gestärkt.

    Das Zusammenspiel von biblischen und rabbinischen Quellen, hier hat der Autor ein sehr umfangreiches Wissen, liefert viele Hintergrundinformationen. Nach der Lektüre kann man die Feste noch viel besser einordnen und auch ihren jeweiligen geistlichen Aspekt besser erfassen. Dabei finde ich besonders spannend, wie er immer wieder Verbindungen zu Jesus schafft und die biblischen Feste in einen großen Rahmen einbettet.

    Dieses Buch ist keine Gebrauchsanleitung, wie und ob Christen die biblischen Feste feiern sollen. Vielmehr ist es eine umfassende Erläuterung, wie wohl die wenigsten sie bislang gehört haben und deshalb sehr lehrreich. Etwas mühsam fand ich jedoch, dass die Erklärungen zu den einzelnen Festen zwar in viele kleine Unterkapitel geteilt waren, durch diese jedoch nicht immer ein klarer roter Faden geführt hat, an dem man sich entlanghangeln konnte und sie gelegentlich wie “nebeneinanderstehend” wirkten.
    _____,_____

    Mein Fazit:
    Dieses Buch ist sehr lehrreich, um als Christ die biblischen Feste tiefgründiger verstehen zu können. Letztlich vertieft sich hier auch das Verständnis von Jesu Wirken und Tod. Diese Darstellung zeigt den “geistlichen Reichtum” der Feste auf.
  • 5/5 Sterne

    Gott liebt Feste!

    Als messianischer Jude feiert und lebt Anatoli Uschomirski die biblischen Feste. In seinem neuen Buch "Von Pessach bis Chanukka" nimmt er auch nichtjüdische Leser mit hinein in die Feste, die Gott dem Volk Israel geschenkt hat. Dabei wird deutlich: Auch wenn diese Feste im Alten Testament dem Volk Israel gegeben wurden, haben sie nichts an Aktualität und Relevanz verloren. Im Gegenteil: Gott selbst hat diese Feste eingesetzt und uns geschenkt, um regelmäßige Orte der Erinnerung und Begegnung mit ihm in der Zeit zu schaffen.

    Neben den großen Wallfahrtsfesten beschreibt der Autor auch die außerbiblischen Feste wie Purim und Chanukka.

    Tief verwurzelt im biblischen Text schaut Uschomirski mit dem jüdischen Blick auf uns scheinbar bekannte Texte. Es eröffnen sich dadurch ganz neue Perspektiven und überraschende Einblicke, die Lust machen, Gott selber durch das Feiern der biblischen Feste zu begegnen. Immer wieder staunt man als Leser wie tief verwoben Jesus und sein Werk am Kreuz in den alttestamentlichen Texten und Festen ist. Alles weist auf ihn hin! Manches ist heute schon erfüllt, anderes liegt noch in der Zukunft.

    Mich berührt besonders der Gedanke, dass Gott selber ein Gott ist, der es liebt zu feiern. Und insbesondere mit seinem Volk gemeinsam.

    Ein Buch für jeden, der Gott ganz neu begegnen möchte und dabei tief in den jüdischen Hintergrund eintauchen!
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