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Bewertungen
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von Kristina (Veröffentlicht am 13.08.2026)
Drei Erfahrungsberichte, die Hoffnung schenken
Wo ist Gott, wenn man Schweres erlebt? Was hilft, wenn ein Mensch durch Angst und Schmerzen gehen muss? Für das Buch „Vom Leben verwundet. Von Gott verwandelt“ hat sich Autorin Sigrid Offermann auf die Suche gemacht nach Menschen, die bereit sind von Schicksalsschlägen und von ihren Erfahrungen damit zu erzählen. Von ihren Vorüberlegungen und ihrer Suche handelt das Vorwort des Buches. Darauf folgt die Geschichte von Marc-Aurel Nerlich, der schwerverletzt einen Motorradunfall überlebt und musste sich mühsam ins Leben zurück kämpfen muss. Lydia Brauburger berichtet von ihrer schweren Krebserkrankung, die ihrem Leben mitten im Studium ein Stop setzte und dann eine neue Richtung gab. Im letzten Kapitel kommt Benjamin Gies zu Wort. Er wurde als Kind von seinem Vater misshandelt und fand dennoch einen Weg zu innerer Heilung.
Jede dieser drei Personen erzählt offen und ehrlich aus seinem Leben, lässt die Leser an Schmerzen, Ängsten, Zweifeln und Kämpfen ebenso teilhaben wie an Trost, Gebetserhörungen und einem getragen sein von Gottes Liebe. Jeder dieser Erfahrungsberichte hat ist mir nahe gegangen, hat mich tief berührt. Ich habe mit Lydia, Marc-Aurel und Benjamin mitgelitten und mich über kleine Fortschritte, über Trost und Heilung gefreut. Wie schön ist es zu lesen, dass Gott auch bzw. gerade in den tiefen Tälern von Krankheit und Not da ist, dass er uns hält und trägt. Diese Zeugnisse geben Hoffnung für die eigenen dunklen Täler im Leben.
Mich hat das ehrliche, hoffnungsvolle Buch tief berührt und ich empfehle es gern weiter. -
von Michaela (Veröffentlicht am 30.07.2026)
Bewegend, tiefgründig, authentisch und voller Zuversicht
Bewegende Lebensgeschichten, die Hoffnung schenken
Vom Leben verwundet, vom Gott verwandelt ist ein Buch, das tief berührt und lange nachhallt. Schon der Klappentext verspricht ehrliche Lebenszeugnisse voller Hoffnung und genau das findet man auf jeder Seite.
Die drei Autoren Lydia Brauburger, Benjamin Gies und Marc-Aurel Nerlich berichten offen und schonungslos von den schweren Wunden, die ihnen das Leben zugefügt hat. Eine lebensbedrohliche Krebserkrankung, Misshandlung in der Kindheit und ein schwerer Motorradunfall. Jedes Schicksal ist einzigartig und doch verbindet alle dieselbe Erfahrung: Gott hat ihre tiefsten Verletzungen nicht ungeschehen gemacht, aber sie in Segensspuren verwandelt.
Besonders beeindruckt hat mich die außergewöhnliche Ehrlichkeit, mit der die drei von ihren Gedanken, Ängsten, Zweifeln und ihrem Glaubensweg erzählen. Nichts wirkt geschönt oder oberflächlich. Vielmehr hat man das Gefühl, mit den Erzählern gemeinsam auf dem Sofa zu sitzen und einem ganz persönlichen Gespräch zu lauschen. Diese Offenheit schafft Nähe und macht die Berichte so authentisch und glaubwürdig.
Beim Lesen durfte ich tief in die Herzen dieser Menschen blicken. Es ist überwältigend zu sehen, wie individuell Gott jeden Einzelnen führt, begleitet und heilt. Die Geschichten zeigen, dass Hoffnung selbst dort wachsen kann, wo das Leben tiefe Narben hinterlassen hat.
Dieses Buch liest man nicht einfach und stellt es anschließend ins Regal. Es begleitet einen weiter, regt zum Nachdenken an und bringt möglicherweise auch eigene Erlebnisse und Fragen wieder an die Oberfläche. Gerade darin liegt seine besondere Stärke: Es fordert heraus, macht Mut und schenkt Hoffnung.
Für mich ist dieses Buch eine wertvolle Ermutigung für jeden, der selbst schwere Zeiten erlebt oder anderen Hoffnung schenken möchte. Bewegend, tiefgründig, authentisch und voller Zuversicht.
Von Herzen empfehle ich dieses Buch weiter.
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von Desiree (Veröffentlicht am 20.07.2026)
Drei sehr bewegende Berichte, die von Wunden zu Wundern wurden
Drei Personen. Drei unterschiedliche Geschichten, die mich tief berührt haben. Marc-Aurel Nerlich wird bei einem Motorradunfall schwerstverletzt und kämpft nicht nur um körperliche Genesung sondern auch um sein Glaubensleben. Er nimmt die Leserschaft sehr detailliert mit auf seinen schweren Weg, beschreibt dabei seine Schmerzen, seine Verzweiflung und seine Hoffnungslosigkeit und er stellt sich die Frage, die sich vermutlich viele Menschen in so einer schweren Situation stellen: Wo ist Gott in dem Ganzen und wie kann er so etwas zulassen?
Lydia Brauburger erzählt von ihrer Leukämie-Diagnose, die unerwartet ihr ganzes Leben auf den Kopf stellte. Der schwere und anstrengende Kampf gegen den Krebs weckte auch bei ihr die Frage: „Wozu muss ich das alles aushalten?“.
Auch der dritte Bericht von Benjamin Gies hat mich sehr bewegt: Seine Kindheit in einem Elternhaus war geprägt von Demütigung, Bestrafung und Verachtung, während das Bild nach Außen so ganz anders gezeichnet wurde. Auch hier fragte ich mich beim Lesen „Wie kann ein Mensch so etwas aushalten?“
Alle drei Berichte bewegen und wühlen auf, lenken aber am Ende die Perspektive auf einen Gott, der trotz allem Leid und trotz allen Schmerzes allen drei Autoren am Ende für sie präsent war. Alle drei schreiben am Ende ihres Abschnitts, dass sie wieder Hoffnung bekommen haben und sich zum Teil sogar durch das Leid neue berufliche bzw. Berufungs-Perspektiven aufgetan haben.
Der Bericht von Benjamin Gies hat mich am meisten bewegt, da er sehr ehrlich und authentisch auch auf das Thema „Versöhnung“ und „Vergebung“ eingeht und gleichzeitig sein eigenes Verhalten reflektiert, das von seinem Elternhaus geprägt ist. Auch hier wird deutlich: Heilung, Veränderung oder, wie es im Titel heißt, „Verwandlung“ ist ein Prozess. Der Titel „Vom Leben verwundet. Von Gott verwandelt.“ hat mich lange nachdenken lassen. Im Nachhinein ist er aber wirklich passend, denn durch Gott und die Auseinandersetzung mit ihm, hat jeder der Autoren einen Wandel vollzogen oder ist sogar noch mittendrin. Etwas wurde verändert.
Ich empfehle vor allem (hoch)sensiblen und mitfühlenden Lesern, jede Geschichte einzeln und zu unterschiedlichen Zeiten zu lesen und Aufmerksamkeit zu schenken.
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von Elfie (Veröffentlicht am 16.07.2026)
Berührende Lebensgechichten
„...Wer in seinem Leben Dinge erlebt hat und Phasen durchleiden musste, die ihn so existenzielle Fragen stellen ließen, geht eher selten an die Öffentlichkeit damit. Solche Lebensgeschichten werden nicht so häufig erzählt…“
Umso dankbarer ist die Autorin den drei Personen, die es ihr erlaubt haben, ihre Geschichte zu erzählen. Das legt sie im Vorwort kurz dar.
„...Was ist das für ein dauerhaftes anhaltendes monotones Geräusch hinter mir? Wo bin ich? Ich versuche, aufzustehen, um mir einen Überblick zu verschaffen…“
Das aber geht nicht. Er ist nach einigen Tagen im Koma erwacht und spürt nun die Folgen eines schweren Motorradunfalls. Die Geschichte erzählt von der Phase der Heilung, von Zeiten der Depression und von aufkeimender Hoffnung, aber auch von Menschen, die ihn durch diese Monate getragen und mit ihren Gebeten begleitet haben.
„...Mein Leben war bis zu diesem Punkt recht geradlinig verlaufen. Ich empfand es als nichts Besonderes. Ich ging meinen Weg, wie ich es für richtig hielt. Dabei hatte ich immer auf Gott vertraut…“
Dann stellen sich zu Beginn der Corona - Pandemie erste Krankheitszeichen ein. Es dauert, bis die Krebsdiagnose bestätigt ist. Die Erzählung beschreibt den Kampf gegen die Krankheit. Sie fühlt sich durch ihren Glauben getragen, auch wenn harte Tage kommen. Es ist eine Geschichte voll Glaubensmut.
„...Ich wuchs in einer Kleinstadt im Bergischen Land auf. Mein Vater hatte eine gute Anstellung in einer Behörde, meine Mutter war Hausfrau…“
Nach außen hin ist alles in Ordnung. Der Vater gehörte zum Leitungsteam der christlichen Gemeinde und predigte auch. Was sich in der Familie wirklich abspielte, sah keiner oder wollte keiner sehen. Dass der Drang des Jungen, Blödsinn zu machen, ein Schrei nach Hilfe war, hat niemand begriffen. Der Vater war dem Alkohol zugeneigt und ließ dann seinem Jähzorn freie Bahn. Es war sein Bestreben, dass Selbstwertgefühl der Familienmitglieder zu unterdrücken. Dem Jungen gelingt es trotz allem, am Glauben festzuhalten und sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Wird er auch vergeben können?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der gut ausgearbeitete Schriftstil bringt die Probleme auf den Punkt, lässt aber immer wieder Hoffnung durchschimmern. -
von my_own_booklove (Veröffentlicht am 10.07.2026)
Sehr hoffnungsvoll
In ihrem Buch erzählt Sigrid drei berührende Geschichten von Menschen, die vom Leben schwer getroffen wurden.
Besonders bewegend war für mich der Gedanke, dass diese Geschichten wirklich passiert sind. Drei Menschen lassen uns an ihrem Leben teilhaben, an ihren schweren Schicksalen, ihrem Leid und ihren dunkelsten Momenten. Beim Lesen standen mir oft die Tränen in den Augen, so tief haben mich ihre Erlebnisse berührt.
Doch ebenso emotional war es für mich zu lesen, wie Gott in ihrem schweren Leben gewirkt hat. Wie er Hoffnung schenkte, wo zuvor Hoffnungslosigkeit war, und neues Vertrauen wachsen ließ, wo alles verloren schien.
Dieses Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Gott uns nicht vor allem Leid bewahrt – aber dass er uns mitten durch dieses Leid hindurchträgt. Dass er uns hält, wenn wir selbst keine Kraft mehr haben, und dass er uns niemals verlässt.
Als ich diese Geschichten las, stellten sich meine kleinen Problemchen plötzlich in den Hintergrund. Ich bin Gott aus tiefstem Herzen dankbar, dass er mich bisher von so tiefen Schicksalsschlägen bewahrt hat und hoffe, dass sie mir auch erspart bleiben. Aber dennoch habe ich in diesem Buch gelernt, dass es nicht darauf ankommt, dass einem im Leben Leid erspart bleibt, sondern darum in der Gewissheit zu Leben, dass Gott für alles einen Plan hat und uns auch in den Krisen unseres Lebens nicht verlässt.
Ein wirklich sehr emotionales Buch, dass einem zum Nachdenken anregt und einen ermutigt immer auf Gott zu vertrauen.
Aus diesem Grund gibt es von mir für diese Buch eine von Herzen kommende und uneingeschränkte Leseempfehlung.
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