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Bewertungen
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von Kathrin (Veröffentlicht am 27.02.2026)
Ein kurz gehaltenes Buch, perfekt auch zum Weitergeben, das Leid ernst nimmt und Wege aufzeigt.
„Sterne leuchten nachts“ ist ein kleines Büchlein, das sich wirklich aufs Wesentliche konzentriert. Thomas Härry versteht es, auf den Punkt zu kommen und strukturiert seine Gedanken zu teilen.
Im ersten Abschnitt gibt er einen kurze Einordnung dessen, wie wir Leid erleben: (Scheinbar) willkürlich, unfair, manchmal wundervoll wendend, aber oft auch bis zum Ende unverständlich. Wie kann das mit einem liebenden Gott vereinbar sein? Darauf findet er keine zufriedenstellende Antwort. Stattdessen zeigt er auf, wie wir mit diesem Vakuum leben lernen können und dabei weiterhin an Gott festhalten können. Mich haben seine Worte sehr angesprochen, weil aus ihnen wirklich ein Verständnis für das Ohnmachtserleben im Leid fühlbar ist, das nichts relativiert, sondern einfühlsam Wege aufzeigt. Wege, die aber letztendlich jeder selbst gehen und sich erarbeiten und mit Gott „erringen“ muss.
Im weiteren Abschnitt stellt er zwei „Leidensgeschichten“ aus seinem Umfeld vor und zeigt anhand derer strukturiert auf, welche Verhaltensweisen und Einstellungen er in schwierigen Zeiten empfiehlt. Anschließend geht er darauf ein, wie nahe und ferne Bekannte Leitragende begleiten können. Und er versucht vorsichtig, auch positive Charaktereigenschaften zu beschreiben, die man im Leid entwickeln kann.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich empfehle es auch sehr zum Verschenken an Menschen, die mit Leid und Herausforderungen konfrontiert sind. Es ist kurz gehalten und auch für „Lesemuffel“ gut geeignet. -
von Ariane (Veröffentlicht am 16.01.2026)
Ein hilfreiches und sensibles Buch über ein schweres Thema
Wie kann man ein hilfreiches Buch über das Thema Leid schreiben? Ist Leid nicht ungerecht, und fragen wir nicht immer „Warum ich?“
Genau das greift der Autor Thomas Härry auf. Er behandelt genau die Frage, die so schwierig ist. Als Christ muss ich Gottes Handeln abnicken, denn „alles dient zum Guten“. Oder darf ich Gott Anklagen und Hinterfragen?
Härry beschreibt eindrücklich viele Situationen und Erfahrungen, wo Gott eingreift und wo auch nicht. Teilweise schwer zu lesen, merkt der Leser, wie ungerecht es für das menschliche Denken scheint. Der Mensch will verstehen. Doch Härry wenden den Blick hin zum Erkennen. Wir können Gott nicht verstehen, nur erkennen. Nur wer diesen Widerspruch erkennt, kann mit dem Paradoxon Gott leben.
Am Ende des Buches findet der Leser noch Hilfestellungen, wie z.B. zur Begleitung von Leidtragenden und ein Gebet für schwere Zeiten.
Ein hervorragendes Buch über ein schwieriges Thema.
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von Nina (Veröffentlicht am 30.12.2025)
Ermutigendes Buch
Das Buch „Sterne leuchten nachts“ von Thomas Härry behandelt das Thema, wie man weiterhin mit Gott verbunden bleibt, obwohl man Leid erlebt.
Ich habe mich sehr gefreut ein weiters Buch von Thomas Härry zu lesen, weil ich seine anderen Bücher auch sehr gut fand.
Das Thema Leid begegnet uns oft, es ist Teil unseres Alltags und manchmal versteht man nicht, warum Gott manchmal eingreift und manchmal nicht.
Thomas Härry geht mit seiner Leserschaft sehr emphatisch um und schreibt total einfühlsam.
Ich habe das Buch als sehr Lebensnah empfunden und finde, dass Thomas Härry einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Er schreibt nicht zu kompliziert, dass jeder verstehen kann, was er schreibt.
Toll finde ich auch, dass das Buch kurz gehalten ist und trotzdem den Inhalt hergibt, den man sich wünscht.
Die biblischen Texte und Themen, die er mit einbaut finde ich logisch und ermutigend. Denn auch Menschen aus der Bibel mussten Leid erleben.
Das Buch „Sterne leuchten Nachts“ von Thomas Härry ist für Menschen geschrieben, die selber durch leidvolle Situationen gehen, aber auch für Personen, die Menschen begleiten, die Leid erfahren.
Rundum kann ich das Buch von Thomas Härry weiterempfehlen.
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