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von agnes.bookworld (Veröffentlicht am 14.06.2026)
Aus einer arrangierten Heirat wird Liebe
Dieser Band ist anders als Band 1, „Eine unmögliche Braut“. Während Band 1 für mich voller Leichtigkeit und Witz war, ist dieser Band zwar ebenfalls leicht zu lesen, jedoch deutlich ernster.
Enya durfte ich bereits kurz in „Eine unmögliche Braut“ kennenlernen, denn sie ist die jüngere Schwester von Finola aus Band 1. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion floh Enya, um den Mann zu heiraten, den sie sich ausgesucht hatte. Dieser erwies sich jedoch nicht als Ehrenmann. Als Enya nicht tat, was er wollte, verließ er sie. Schwanger und gedemütigt kehrt sie daraufhin zu ihrem Vater zurück.
Sullivan O’Brien ist Dampfschiffkapitän und soll bis Faschingsdienstag um Mitternacht verheiratet sein. Andernfalls wird sein Vater eine Frau für ihn aussuchen. Um dies zu verhindern, wendet er sich an einen Heiratsvermittler.
Es kommt, wie man es sich denken kann: Sullivan und Enya werden miteinander verheiratet. Sullivan macht es sich von Anfang an zur Aufgabe, Enya für sich zu gewinnen. Er möchte ihr ihre Vorurteile nehmen und ihr Vertrauen sowie ihre Liebe gewinnen. Dabei drängt er sich ihr jedoch zu keinem Zeitpunkt auf.
Enya hat sich, nach ihrem ersten ehelichen Flop vorgenommen, nicht mehr zu lieben und hat den Männern abgeschworen. Wird Enya einsehen das Sullivan anders ist und sich erneut verlieben können? Und kann aus einer arrangierten Ehe tatsächlich Liebe entstehen?
Mir persönlich hat dieser Band noch besser als Band 1 gefallen und freue mich darauf bald den dritten Band lesen zu können. Auch dieser Band ist ebenfalls leicht und humorvoll. Jedoch besitzt dieser mehr Tiefe und Ernsthaftigkeit.
Auch in diesem Roman ist der christliche Glaube sehr dezent eingebunden und zeigt sich in einzelnen Gebeten sowie in Hinweisen wie dem Kirchgang oder dem praktischen Ausleben der Nächstenliebe. Das dargestellte Zeitalter wurde für mich realistisch und bildhaft beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Figuren wirkten auf mich authentisch und glaubwürdig.
Wer kurzweilige und unterhaltsame Romane mag, wird auch an diesem Buch seine helle Freude haben. Ich empfehle es gern weiter. -
von bibliothek.auf.dem.land (Veröffentlicht am 11.06.2026)
Kann Vertrauen neu erlernt werden?
St. Louis, Missouri, 1849
Eny, Tochter aus hochgeborenem Haus wird schwanger von ihrem Ehemann verlassen. Die Ehe wird annuliert und Enya wird dank Bellamy, dem Heiratsvermittler wieder verheiratet. Das ihr Ehemann Sullivan ein Dampfschiffkapitän ist, damit hätte sie nicht gerechnet.
Vertrauen, geschweige denn ihn jemals lieben wird und will Enya nach dem Vorfall mit ihrem ersten Mann Bryn auf gar keinen Fall. Was sie mit der Zeit immer mehr wundert, ist die gleichbleibende Freundlichkeit und Wertschätzunmg von Sullivan. Wer ist dieser Mann, was verbirgt sich für eine Geschichte hinter seinen vielen körperlichen Narben und warum stellt er keine Forderungen?
Der Schreibstil fließt ruhig vor sich hin, die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Was mich etwas gestört hat, dass der Fokus manchmal zu oft auf das "Vollziehen der Ehe" gerichtet war.
Der Glaube wird durch Gebete erwähnt, dass war es aber auch. Schön fand ich, dass der Sklavenbefreiung eine Plattform geboten wurde. Das war sehr interessant.
Die innere Heilung von Enya durch das rücksichtsvolle Verhalten ihres Ehemanns war beeindruckend.
Vertrauen aufbauen, das gegenseitige Austauschen und Besprechen der Gedanken und Erlebnisse sind wichtige Grundlagen einer gesunden Ehe. Bleibt letztendlich die Frage, ob Sullivan und Enya bereit zu diesen Schritten sind.
Doch das müsst Ihr selbst herausfinden. -
von Michaela (Veröffentlicht am 10.06.2026)
Für Fans historischer Liebesromane
Mit „Ein unerwarteter Antrag“ hat Jody Hedlund einen berührenden und angenehm zu lesenden historischen Roman geschaffen.
Die Geschichte spielt 1849 in St. Louis, Missouri. Die angesehene Familie Shanahan sieht sich mit einem Skandal konfrontiert: Enya erwartet nach einer heimlichen und überstürzten Heirat ein Kind, doch ihr Ehemann hat sie verlassen. Um den Ruf der Familie zu schützen, lässt ihr Vater die Ehe annullieren und arrangiert über einen Heiratsvermittler eine neue Verbindung mit dem Dampfschifffahrtskapitän Sullivan O´Brien.
Auf rund 300 Seiten lernt man die beiden Hauptfiguren sehr gut kennen. Sie wird jeweils abwechselnd aus der Sicht von Enya und Sullivan erzählt, wobei jederzeit gut erkennbar ist, aus welcher Perspektive man die Ereignisse gerade erlebt. Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht und die Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden nachvollziehbar dargestellt.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Entwicklung der Beziehung zwischen Enya und Sullivan. Beide tragen Narben aus der Vergangenheit mit sich herum und haben schwierige Erfahrungen gemacht, die ihre Zukunft beeinflussen. Besonders schön fand ich, wie die Autorin zeigt, dass Vertrauen und das Loslassen alter Verletzungen notwendig sind, um einen Neuanfang wagen zu können.
Die Geschichte ist überwiegend ruhig erzählt. Der Fokus liegt vor allem auf den Figuren und ihrer persönlichen Entwicklung. Gegen Ende zieht das Tempo jedoch deutlich an und der Schlusssorgt noch einmal für einige spannende Momente.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ließ sich leicht verfolgen, die Charaktere waren sympathisch und die Handlung konnte mich emotional mitnehmen. Für Fans historischer Liebesromane ist dieser Titel eine klare Empfehlung.
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von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 26.05.2026)
Eine ganz tolle Reihe!
Ich liebe ja die Bücher von Jody Hedlund und diese neue Reihe von ihr finde ich einfach klasse! Romantisch, humorvoll und mit Charakteren, die man einfach mögen muss, sind die Romane ein echter Lesegenuss!
In diesem zweiten Band lernen wir Enya und Sullivan kennen. Die junge Frau steht vor einem Problem: Nach einer heimlichen und total überstürzten Heirat ist sie nun schwanger und ihre in St. Louis angesehene Familie hat nun wegen ihr einen riesigen Skandal am Hals!
Es muss umgehend eine Lösung her und so lässt Enyas Vater nicht nur ihre Ehe annullieren, sondern engagiert auch einen Heiratsvermittler. Dieser soll so schnell wie möglich einen neuen Ehemann finden.
Und so wird sie von einem Tag auf den anderen ein zweites Mal zur Ehefrau. Ihr neuer Ehemann? Der Dampfschifffahrtkapitän Sullivan O´Brien. Ein wortkarger Mann, der auch schon so einiges in seinem Leben erlebt hat und eigene Geheimnisse mit sich herumträgt.
Kann diese Ehe funktionieren und vor allem, besteht die Möglichkeit, dass irgendwann wahre Gefühle zwischen den beiden entstehen?
Wie bereits erwähnt, ist dieser Roman einfach toll! Ich habe ihn sehr gerne gelesen und war wieder bestens unterhalten. Für mich sind ihre Bücher jedes Mal ein Highlight und ich bin daher begeistert, dass der nächste Band schon in wenigen Wochen erscheint!
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von Grace2 (Veröffentlicht am 26.04.2026)
Unterhaltsame Fortsetzung, gut zum Entspannen geeignet.
Das Buch „Ein unerwarteter Antrag“ der Autorin Jody Hedlund ist der zweite Band in der Reihe „Der Heiratsvermittler von St. Louis“. Dieses Buch kann auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band gelesen werden, da es für den Zusammenhang nicht unbedingt notwendig ist, die Vorgeschichte zu kennen, für den Spaß und der Freude an den Charakteren ist das Lesen des Vorbandes empfehlenswert.
Dieses Buch führt den Leser zurück nach St. Louis in das Jahr 1849. Hier befindet sich Enya Shanahan in einer misslichen Lage. Sie ist schwanger, doch ihr Ehemann hat sie verlassen. Ihre Familie sorgt dafür, dass die Ehe annulliert wird und schaltet einen Heiratsvermittler ein, um dafür zu sorgen, dass Enya so schnell wie möglich wieder verheiratet wird. Der Ruf der Familie steht auf dem Spiel! Wie schnell das gehen kann, überrascht nicht nur den Leser, denn noch am selben Abend findet die Trauung zwischen Enya und dem Kapitän Sullivan O’Brian statt. Eine arrangierte Ehe, belastet mit verschiedenen Vorgeschichten… kann das gut gehen? Und was heißt überhaupt gut? Ist Liebe der entscheidende Faktor für die Ehe?
Dieser zweite Band ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe, wenn man etwas zur Entspannung und/oder Ablenkung sucht. Wie gewohnt schreibt Jody Hedlund unterhaltsam und in einem leicht lesbaren Stil. Die Charaktere der Protagonisten baut sie gelungen auf, aber auch hier zeigt sich nicht unbedingt Dramatik. Die Geschichte fließt viel mehr so dahin, vieles bezieht sich einfach schlicht auf die Beziehung zwischen Enya und Sullivan. Leider geht es vielfach einfach nur um den ersten wirklichen Kuss oder ob es ihnen gelingt, dass Bett miteinander zu teilen. Eine gewisse Spannung entsteht einfach dadurch, dass sich heute vermutlich keiner wirklich vorstellen kann, wie es ist eine arrangierte Ehe zu führen, und durch die verheimlichte Sklavenbefreiung. Überraschend wenig kommt auch der christliche Glaube zum Tragen, was mich etwas überrascht hat.
Insgesamt gesehen ist das Buch empfehlenswert für jemanden, der etwas zur Unterhaltung und Entspannung sucht, da hat man hiermit bestimmt eine gute Wahl getroffen. Wer aber etwas Tiefgründigeres sucht, muss sich woanders umschauen.
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von LesenmitBea (Veröffentlicht am 23.04.2026)
kurzweilige Lektüre
Voller Scham blickt Enya auf ihre Vergangenheit zurück. Sie trägt das Kind eines Mannes unter dem Herzen, mit dem sie zwar verheiratet war, der sie jedoch lediglich ausgenutzt und mit leeren Versprechungen hingehalten hat, bevor er sich feige aus dem Staub machte. Wie konnte es nur dazu kommen, dass sie ihr wohlbehütetes Elternhaus verließ und sich auf einen solchen Mann einließ?
Für Enya steht fest, dass es das Beste ist, sich allein mit ihrem Kind ein neues Leben aufzubauen. Doch ihr Vater und ihr Bruder sind anderer Meinung. Nachdem ihr Vater mithilfe seiner weitreichenden Beziehungen die Ehe annullieren ließ, beginnt er umgehend damit, einen geeigneten Ehemann für seine Tochter zu finden. Viel Zeit bleibt ihm jedoch nicht, weshalb er einen Heiratsvermittler hinzuzieht. Dieser präsentiert auch schnell einen vermeintlich perfekten Kandidaten: Sullivan, ein wohlhabender und stattlicher Schiffskapitän. Doch weder Enya noch Sullivan sind davon überzeugt, füreinander bestimmt zu sein. Kann es ihm dennoch gelingen, Enyas Herz zu gewinnen?
Der Roman lässt sich leicht und flüssig lesen. Obwohl ernste Themen wie Sklaverei, persönliche Krisen und Schicksalsschläge aufgegriffen werden, bleiben diese eher an der Oberfläche. Auch die Hauptfiguren wirken stellenweise wenig tiefgründig und mitunter etwas naiv, sodass man keine allzu komplexe Geschichte erwarten sollte. Dennoch eignet sich das Buch gut für eine kurzweilige Auszeit vom Alltag oder einen entspannten Leseabend.
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von Katharina (Veröffentlicht am 22.04.2026)
Ein Buch wie ein entspannter Filmabend
Dies ist mein erster Roman von Jody Hedlund und er hat mich nicht enttäuscht.
Ein unerwarteter Antrag ist die Fortsetzung des Romans: die unmögliche Braut , lässt sich aber auch unproblematisch ohne Vorgeschichte lesen.
Die Characktere sind sehr fein ausgearbeitet, man bewegt sich viel im Seelenleben und in den Gedanken der Protagonisten, was einem zum Ende der ersten Kapitel fast schon eintönig wird.
Doch dann nimmt die Geschichte sanft und dynamisch Fahrt auf und man möchte garnicht mehr aufhören zu lesen.
Die Spannung wird sehr angenehm gehalten ohne großes Drama aber mit vielen ,für mich unerwarteten, Ereignissen, die einen bei Laune halten.
Zusammenfassend ein sehr angenehmes Buch mit großem Wohlfühlfaktor und angenehmem Nachklang wenn man es beendet hat, ich freu mich auf weitere Fortsetzungen. -
von Lydia (Veröffentlicht am 19.04.2026)
Die Vergangenheit ablegen...
Das Cover sowie der Titel haben mich von Anfang an neugierig auf das Buch gemacht und somit habe ich mich schon sehr aufs Lesen gefreut.
Es ist eine leichte Lektüre und man kommt schnell in die Erzählung rein.
Von der ersten Seite an habe ich mit den Protagonisten mit gefiebert.
In dem Buch geht es um Schmerzen und Narben der Vergangenheit, die die Protagonisten mit sich herumschleppen. Sowie deren Kampf die Vergangenheit abzulegen. Als die Hauptcharaktere gezwungenermaßen heiraten, dürfen wir sie auf ihrer Reise der Heilung begleiten.
Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten.
Es war eine interessante Erzählung und doch hat mir die Tiefe etwas gefehlt. Es wurde als christliches Buch herausgegeben, jedoch wird die Beziehung zu Gott zu wenig und nur oberflächlich angeschnitten.
Das Buch hat mich einige Abende begleitet und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe. -
von Vanessa (Veröffentlicht am 14.04.2026)
Spannender historischer Liebesroman
Die junge Frau Enya wird schwanger sitzengelassen. Um ein Skandal zu verhindern, engagiert ihr Bruder kurzerhand einen Heiratsvermittler, der noch am selben Abend den passenden Ehemann findet. Der Dampfschifffahrtskapitän Sullivan muss bis Mitternacht verheiratet sein. Und so heiraten die beiden ohne sich vorher kennenlernen zu können. Beide tragen schwere Verletzungen mit sich herum und so müssen sie nach und nach lernen, einander zu vertrauen und zu lieben. Ich finde solche Geschichten, in denen die Ehe vermittelt wird oder sich die Ehepartner vorher nicht wirklich kennen lernen konnten, immer sehr spannend. Und ich wurde auch in diesem Roman nicht enttäuscht. Jody Hedlund schreibt spannend und nimmt einen wunderbar mit in die Geschichte hinein. Man bekommt einen tollen Einblick in die Gefühle der beiden Protagonisten und kann so gut verstehen, warum sie jeweils so handeln. Etwas schade fand ich, dass der Glaube nur am Rande erwähnt wird. Da habe ich schon andere Bücher der Autorin gelesen, in denen der Glaube viel präsenter gelebt wird. Trotzdem war es ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!
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von meister06 (Veröffentlicht am 10.04.2026)
wundervolle Lesestunden
Ich habe mich riesig auf das Buch gefreut. Schon das Cover hat mein Interesse
geweckt, dazu ein Titel der auf eine schöne Geschichte schließen lässt.
Tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Statt einer unterhaltsamen
Abendlektüre habe ich ein Buch mit Tiefgang gelesen, dass mich zum Innehalten
angeregt hat.
Das Buch hat bereits sehr spannend begonnen. Enya ist eine bildschöne junge Frau,
die durch ihre eigene Art zu denken hat. So war es nicht verwunderlich, dass sich
Enya gegen den Rat ihrer Eltern in einen faszinierenden Mann verliebte, diesen
heiratete und schließlich mit ihm durchgebrannt ist. Doch das Glück hält nicht lange.
Der Mann entpuppte bereits nach kurzer Zeit als Heiratsschwindler, der nur Geld im
Sinn hat. Nachdem sich Enya weigerte bei dem Vater um Geld zu bitten, verlässt er sie.
So muss Enya beschämt und mit großen Narben auf der Seele ins elterliche Haus
zurückkehren. Als wenn das noch nicht genug wäre, stellt Enya bald darauf fest, dass
sie auch noch schwanger ist.
Um den Skandal möglichst klein zu halten, begeben sich Enyas Vater und Bruder
direkt auf die Suche nach einem neuen Ehemann. Zur Hilfe wird ein Heiratsvermittler
engagiert.
Und tatsächlich! Der Heiratsvermittler muss nicht lange suchen, er vermittelt Enya
noch am selben Tag an den stillen Kapitän Sullivan O´Brien. Doch Sullivan war zwar
auf der Suche nach einer Ehefrau, doch hatte er eigentlich eine ganz einfache und
stille Frau im Sinn. Eine Frau mit so viel Temperament wie Enya wollte er eigentlich
nie haben. Und auch Enya ist verunsichert. Sullivan macht sich nichts aus Ihrem
Aussehen. Wie kann es sein, dass ein Mann so vollkommen immun gegen weibliche
Reize ist?
Sullivan möchte alles dafür tun eine gute Ehe zu führen. Er möchte Enya Zeit lassen
und wirbt um ihr Herz. Doch nicht nur Enya trägt Narben auf der Seele. Sullivan hat
auch Narben, doch diese befinden sich an seinem Körper. Er hat furchtbare Angst,
dass seine Frau ihn niemals mit diesem verunstalteten Körper lieben lernen kann.
Und so beginnt eine ungewöhnliche Ehe, bei der beide Ehepartner erst die Steine der
Vergangenheit aus dem Weg räumen müssen, bevor sie eine gemeinsame Grundlage
schaffen können.
Ich habe die Geschichte geliebt. Ich konnte mich sowohl in Enya als auch in Sullivan
hineinversetzen. Ich konnte ihre Ängste förmlich spüren und habe mit ihnen auf dem
Weg der inneren Heilung mitgelitten. Dabei hat mich insbesondere Sullivan sehr
beeindruckt. Menschen, die den Blick für andere haben und ihre persönlichen
Bedürfnisse immer nach hinten stellen, sind sehr selten. Mit jeder Seite im Buch habe
ich mich über die Fortschritte von Sullivan gefreut und ihm so sehr gewünscht, dass
Enya doch endlich ihre Mauern einreist und sich auf Sullivan einlassen kann. Die
Geschichte enthält erstaunlich viel Tiefe und hat mich mehrfach nachdenklich
zurückgelassen. Die Geschichte hat mich berührt und ich habe das Buch kaum aus
den Händen legen können. Definitiv eine klare Kaufempfehlung. -
von Mareike (Veröffentlicht am 07.04.2026)
Weil Vertrauen alles ändern kann!
Sullivan möchte, oder viel eher muss, heiraten, um den für ihn katastrophalen Drohungen seines Vaters zu entgehen. Für Enja klingt diese Heirat nach einem Übel, dass sie in Kauf nehmen muss. Am liebsten würde sie ihr Kind alleine großziehen, doch da dies unmöglich ist, setzt ihr Vater alle Hebel in Bewegung, sie so schnell wie möglich zu verheiraten. Enja fühlt sich dabei wie eine Last, die so schnell wie möglich beseitigt werden muss. Kann eine Ehe unter diesen Umständen glücklich werden, oder zumindest freundschaftlich? Und wo ist eigentlich Gott in all diesem Chaos? Noch ahnt sie nicht, welches überraschende Ereignis sie zu dieser Entscheidung kommen lässt…
Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt wieder in die Geschichten der Besucher von St. Louis eintauchen. Enja und Sullivan sind sehr verschieden und deutlich vielschichtiger als es am Anfang den Anschein macht. Beide habe ich im Laufe der Geschichte ins Herz geschlossen und konnte ihre Handlungen und Sichtweisen nachvollziehen.
An alle, die Bad 1 (noch) nicht kennen: er ist definitiv zu empfehlen, man braucht aber kein Vorverständnis, um in dieses Buch eintauchen zu können. Im Gegenteil, ich hätte mir gewünscht, die Menschen aus dem ersten Band noch einmal treffen zu dürfen, da fand ich es sehr schade, dass sich die Geschichte fast ausschließlich um Enja und Sullivan dreht. Trotzdem konnte ich sofort in das Buch abtauchen und hätte es am liebsten am Stück gelesen, Arbeit und Schlaf sind schließlich völlig überbewertet…
Neben der schönen und fesselnden Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass der Glaube eine etwas größere Rolle spielt, sodass auch der Leser etwas für sein heutiges Leben mitnehmen kann.
Am Ende wird deutlich, Vertrauen hat die Fähigkeit zur Veränderung und ist ein Risiko, dass sich häufig auszahlt und neue Türen öffnen kann.
Für mich war es eine gelungene Fortsetzung die zwar nicht an den ersten Band herankommt, aber definitiv Lust auf weitere Geschichten aus St. Louis macht! -
von Raphaela23 (Veröffentlicht am 02.04.2026)
Süße Romanze für leichte Lesestunden
Den ersten Band der Serie, der von Enyas Schwester handelt, kenne ich noch nicht und habe dennoch von der ersten Seite an problemlos in die Geschichte hinein finden können und bin nur so durch die Kapitel geflogen.
Bereits der Klappentext hat mich sehr angesprochen, da das Buch zwei meiner favorisierten Handlungsthemen – Sklavereigegnerschaft und wachsende Liebe in arrangierten Ehen – zu vereinen versprach. Sullivan erfüllt dabei vollstens meine Vorliebe eines barmherzigen, integren und ausdauernd werbenden männlichen Protagonisten; gleichzeitig machen seine eigenen Zweifel und Entwicklungen ihn nahbar, menschlich und noch sympathischer.
Sowohl Sullivan als auch Enya sind charakterstarke Individuen, deren Sichtweisen, Gedanken und innere Kämpfe gut erlebbar werden.
Die sanft dargestellten Unsicherheiten und emotionalen Verletzungen der beiden haben mich berührt und am Heilungsprozess mitfiebern lassen.
Hedlunds Schreibstil ist wie gewohnt eingängig und angenehm, die Handlung eher sanft mit wenig Rahmenhandlung und starkem Fokus auf dem Beziehungsgeschehen. Dem Sklaverei-Thema kommt nicht die Bedeutungsebene zu, die ich mir erhofft hatte.
Für einen christlichen Roman liegt mir das Augenmerk zu sehr auf dem Ehebett bzw. körperlicher Anziehungskraft und zu wenig auf gehaltvollen Glaubensaspekten. Das finde ich bei Hedlund Büchern häufiger nicht ausgewogen genug und lässt sich auch dieses Mal als Kritikpunkt anführen. Die Aussagen und intrapersonalen Entwicklungen am Ende sind schön, aber ohne theologische Tiefe.
Zudem finde ich es nicht ganz stimmig, dass Sullivan so problemlos über das zu der damaligen Zeit so bedeutungsschwere aufgelöste erste Eheversprechen und die „Beflecktheit“ Enyas hinweggeht.
Der Roman ist für mich deshalb alles in allem kein Meisterwerk, jedoch wirklich nett und leicht zu lesen. -
von Regina (Veröffentlicht am 22.03.2026)
die Zukunft wird nicht von der Vergangenheit bestimmt
Jody Hedlund hat auch diesmal einen wundervollen Roman zu Papier gebracht.
Die Geschichte von Enya nimmt keinen guten Anfang, ich persönlich habe sehr mit ihr mitgelitten. Voller Zuversicht und jugendlicher Naivität, stürzt sie sich in eine Heirat, um am Ende sehr schnell von der Realität eingeholt zu werden.
Es hat mich sehr berührt, wie Sullivan mit seiner Geduld, Fürsorge und Freundschaft gegenüber Enya die von ihr aufgestellten Mauer nach und nach eingerissen hat. Das Misstrauen, dass Enya sonst an den Tag gelegt hat, wurde mit der Zeit immer weniger. Ich persönlich fand den Prozess wirklich schön beschrieben, wie eine emotional geschlagene Person ihre Verletztheit ablegt und ihre Zukunft nicht von der Vergangenheit bestimmen lässt.
Der Schreibstil ist einfach und packend. Ab Seite eins taucht man in die Geschichte ein und ich persönlich konnte mich nur schwer von dem Buch losreißen.
Fazit: Ein sehr gelungener Roman über Vergebung, Heilung und Neuanfang. Eine ganz klare Leseempfehlung. -
von Kristina (Veröffentlicht am 21.03.2026)
Kann Enya Kapitän Sullivan ihr Herz verschenken?
St. Louis, Missouri, 1849: Enya Shanahan kehrt nach ihrer heimlichen Hochzeit nach Hause zurück. Ihr Mann hat sie sitzen gelassen und inzwischen ist sie sicher, dass sie schwanger ist. Um einen Skandal zu vermeiden, lässt der Vater die Ehe annullieren und wendet sich sofort an Heiratsvermittler Bellamy McKenna. Dieser kennt auch schon einen geeigneten Kandidaten und so sind Enya und Dampfschiffkapitän Sullivan O´Brien innerhalb weniger Stunden verheiratet. Doch wie können zwei völlig fremde Menschen zueinander finden? Enya kämpft mit den Verletzungen der Vergangenheit und hat eine Mauer um ihr Herz gezogen. Und wer ist Sullivan O´Brien? Der Mann versteckt nicht nur seine Narben, sondern auf seinem Schiff auch entflohene Sklaven….
Ich lese sehr gern Romane von Jody Hedlund und so habe ich mich sehr auf das neue Buch gefreut.„Ein unerwarteter Antrag“ ist der 2. Teil einer Reihe, kann aber sehr gut ohne Vorkenntnisse gelesen und verstanden werden. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar. Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt, denn sie beginnt spannend mit einer Hochzeit innerhalb weniger Stunden. Auf rund 300 Seiten begleitet man dann Enya und Sullivan, zwei recht unterschiedliche Charaktere, auf ihrem Weg. Beide sind sehr gut gezeichnet und wirken authentisch. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen konnte ich gut nachvollziehen. Allerdings habe ich so manches Mal innerlich gestöhnt, wenn Enya wieder und wieder aus Angst vor ihren Gefühlen ihr Herz verschließt. Letztlich müssen beide Hauptprotagonisten lernen ihre Zukunft nicht von den Narben aus der Vergangenheit bestimmen zu lassen.
„Ein unerwarteter Antrag“ ist ein vielschichtiger Roman mit starken Charakteren. Das Buch hat mir schöne Lesestunden geschenkt und viel zu schnell war die letzte Seite gekommen. So freue ich mich schon auf den nächsten Teil. Gern empfehle ich den Roman weiter. -
von Wolkenspiel (Veröffentlicht am 19.03.2026)
Verletzte Seelen können heilen
Enya wurde nach einer überstürzten Heirat von ihrem Mann schwanger sitzen gelassen. Nach der Annullierung dieser Ehe soll sie nun möglichst schnell heiraten, um die Ehre der Familie zu wahren. Kurzerhand wird der irische Heiratsvermittler Bellamy McKenna eingeschaltet. Schneller als gedacht findet sich noch in der gleichen Nacht mit Kapitän Sullivan O´Brien der passende Heiratskandidat. Beide haben ihre guten Gründe für diese schnelle Heirat mit einem unbekannten Partner und beide tragen Verletzungen aus der Vergangenheit mit sich herum, die die Gegenwart und den Weg aufeinander zu stark beeinflussen.
Jody Hedlund lässt die Leser an den Gefühlen und Selbstzweifel beider Protagonisten intensiv teilhaben und zieht einen mit der ersten Seite in den Bann der Geschichte. Man fliegt quasi von Kapitel zu Kapitel. Kaum hat man den Eindruck, es geht zwischen Enya und Sullivan einen Schritt vorwärts, dann geht es mindestens zwei wieder zurück. Manchmal hätte ich die beiden am liebsten ordentlich durchgeschüttelt und wachgerüttelt. Aber so bleibt es immer abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Geschichte ist zwar recht vorhersehbar und die Handlungsweisen von Enya und Sullivan empfand ich nicht immer wirklich realistisch nachvollziehbar. Aber dennoch LIEBE ich diese Reihe, konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin tief in die Geschichte eingetaucht. Neben der Liebe gibt es in diesem Band auch einige spannende Szenen und einen kleinen Einblick in die Sklaverei bzw. Sklavenbefreiung.
Im letzten Kapitel wird bereits Lust gemacht auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Mit diesem Buch sind sehr schöne Lesestunden garantiert. Daher empfehle ich es genauso gerne weiter wie den ersten Band „Eine unmögliche Braut“.
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von Jana (Veröffentlicht am 17.03.2026)
Eine gelungene Fortsetzung
„Ein unerwarteter Antrag“ ist ein sehr unterhaltsames Buch und der zweite Teil einer Reihe. Der erste Band heißt „Eine unmögliche Braut“, den ich ebenfalls sehr gern gelesen habe - umso gespannter war ich auf die Fortsetzung.
Das Buch fängt direkt spannend an und bleibt auch bis zum Schluss so. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe eine Seite nach der anderen gelesen und war viel schneller am Ende, als ich erwartet hatte.
Allgemein begeistern mich die Bücher von Jody Hedlund sehr. Sie verbinden Humor und Leichtigkeit mit Tiefgang, was ich besonders schön finde.
Auch das Cover gefällt mir mit seinen Farben sehr gut, und der Titel macht sofort neugierig.
Die Charaktere sind wieder hervorragend ausgearbeitet. Bellamy kennt man bereits aus dem ersten Teil, und ich habe mich sehr gefreut, dass er auch hier wieder eine Rolle spielt. Ich mag ihn sehr.
Auch Enya und Sullivan werden authentisch dargestellt. Beide tragen ihre eigene Vergangenheit mit sich und müssen sich mit Erinnerungen auseinandersetzen. Ihre Gedanken und Gefühle werden so beschrieben, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, und empfehle es allen, die Geschichten mit Humor, Leichtigkeit und gleichzeitigem Tiefgang mögen.
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von Stefanie (Veröffentlicht am 14.03.2026)
Grandiose Fortführung des Heiratsvermittlers
Der Heirastsvermittler „Bellamy McKenna“ hatte im vorherigen Band („eine unmögliche Braut“) schon Erfolg mit der Vermittlung eines Paares. Am Ende des Buches gab es einen kleinen Vorgeschmack auf diesen Band, der natürlich neugierig gemacht hat.
Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
Der Roman ist inhaltlich auf den wortkargen, heldenhaften Kapitän Sullivan O‘Brien und die impulsive, aber verletzte Enya Shanahan ausgerichtet. Beide heiraten aus einer Notsituation heraus, denn Enya ist aus ihrer ersten gescheiterten Ehe schwanger geworden. Und Sullivan hat von seinem Vater ein Ultimatum bekommen: Heiraten oder den Job an den Nagel hängen… wären da nur nicht seine großen Narben, die er aus dem Krieg hat, und die er zu verstecken versucht.
Die beiden müssen also einander lieben lernen. Mit einigen humorvollen Szenen, und der extra Portion Abenteuer am Ende der Geschichte, schafft es Jody Hedlund eine eindrucksvolle Liebesgeschichte zu gestalten.
Auch in diesem Buch ist zuletzt eine kleine Vorschau auf die nächste Aufgabe des Heiratsvermittlers Bellamy McKenna.
Ich empfehle den Roman gerne weiter, und freue mich schon auf den nächsten Band!
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