Der Schimmer von Weihnachten

(Buch - Paperback)

New York, 1901: Adelaide hat auf den Rat ihrer Großmutter gehört und nicht des Geldes wegen geheiratet, sondern aus Liebe. Sie und ihr Mann Howard führen eine glückliche Ehe. Doch die Tochter aus gutem Hause fühlt sich gänzlich unvorbereitet, ihren eigenen Haushalt zu führen. Wie zündet man einen Kamin an und was ist zu tun, wenn der Toast ständig anbrennt?
Dann tritt am ersten Advent ein kleiner Waisenjunge in ihr Leben, der von sich behauptet, gar kein Waisenkind zu sein. Zusammen mit ihrem Ehemann Howard versucht Adelaide, das Rätsel um Jacks Geschichte zu lösen. Doch ist seine Familie tatsächlich noch am Leben? Was sollen sie machen, wenn Jacks unerschütterliche Hoffnung auf ein Weihnachtswunder enttäuscht wird?
Während Weihnachten naht, findet Adelaide Antworten auf viele ihrer Fragen und erlebt selbst das ein oder andere Wunder. Dabei ahnt sie nicht, dass sie dem wertvollsten Geschenk von allen auf der Spur ist.

Weihnachtliche Fortsetzung von »Die Wege, die wir wählen« (unabhängig lesbar)

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Details

    • Auflage:
      2. Gesamtauflage (1. Auflage: 08.09.2025)
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      332483000
    • ISBN:
      9783963624834
    • Originaltitel:
      Waiting for Christmas
    • Sachgebiet:
      Romane
    • Seitenzahl:
      208 S.
    • Maße:
      13,5 x 20,5 x 1,5 cm
    • Gewicht:
      246g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Beteiligte Personen:
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Francke-Buch GmbH
    Abt. Verlag
    Am Schwanhof 19
    35037 Marburg
    DEUTSCHLAND

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein tolles Buch

    Das Buch 'Der Schimmer von Weihnachten' ist ein wunderschönes Märchen über die Kraft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe - drei der Adventskerzen, die jedes Kapitel einläuten. Die Autorin Lynn Austin nimmt uns mit in das New York Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist faszinierend, wie sie es schafft, drei verschiedene Gesellschaftsschichten zu dieser Zeit zu beleuchten, während die Geschichte eigentlich von zwei kleinen verlassenen Kindern handelt. Die sich verändernde Rolle der Frau ist genauso spannend beschrieben, wie die Suche nach einem Kind und dessen Vater sowie die Nächstenliebe allgemein. Die Weihnachtszeit als Zeit voller Wunder ist auf wunderbare Weise und doch nicht kitschig in Worte gefasst. Sehr empfehlenswerte Lektüre, besonders im Advent.
  • 5/5 Sterne

    Hör nie auf Gott zu vertrauen

    Wir befinden uns in New York im Jahr 1901. Es ist ein sehr kalter Winterabend im November und es weht ein eisiger Wind. Auf dem Weg nach Hause "findet" die jung verheiratete Adelaide einen kleinen pfiffigen Jungen namens Jack. Jack ist ein Waisenjunge, die Mutter gestorben und der Vater irgendwo auf hoher See, der aus dem Heim ausgerissen ist um seine kleine Schwester zu suchen. Adelaide nimmt ihn mit nach Hause zu sich und ihrem Mann Howard. Die jungen Leute sind frisch verheiratet und Adelaide hat, entgegen den Gepflogenheiten ihres gesellschaftlichen Standes, aus Liebe geheiratet und lebt mit ihrem Mann Howard, der als Anwalt arbeitet, in einem kleinen Stadthaus. Für Adelaide eine riesige Umstellung, denn sie hat von Haushalt einfach so gar keine Ahnung und jeder Handgriff bedeutet erstmal eine Herausforderung für sie.

    Nachdem nun Jack in das Leben der jungen Eheleute gekommen ist, verändert sich sehr viel für die beiden. Mit vereinten Kräften versuchen sie das Geheimnis seiner Herkunft und der verschwundenen Schwester zu lüften und werden von Jack, der ein ziemlich kluges und eigenwilliges Köpfchen hat, oftmals an ihre Grenzen gebracht. Die Suche bedeutet auch eine große finanzielle Herausforderung, besonders für Howard, der unbedingt alleine für seine Frau und sich sorgen will. Die Zeit verrinnt unaufhaltsam und für Jacks kleine Schwester wird es in der großen Stadt immer gefährlicher.

    Werden sie es schaffen bis Weihnachten Jacks kleine Schwester zu finden und auch den Verbleib seines Vaters zu klären? Die kommende Adventszeit ist nicht leicht für Adelaide und Howard, sie werden in ihrem Glauben an Gott geprüft und es einfach schön zu lesen, wie sie im Vertrauen zu Gott und zueinander wachsen. Wir erleben die Adventswochen, die wunderschön aufgeteilt sind in deren Bedeutung Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden, immer passend mit einem Bibelvers untermalt und erleben was es wirklich heißt Weihnachten zu feiern und sich zu freuen. Mir hat diese feine und sensible Geschichte dieser wunderbaren Autorin wieder sehr gut gefallen.
  • 5/5 Sterne

    Inspirierende Fortsetzung von „Die Wege, die wir wählen“

    Nachdem ich Adelaide bereits im Buch „Die Wege, die wir wählen“ kennen lernen durfte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Auch wenn ich mich nicht mehr an alle Details erinnern konnte, kam ich gut in die Geschichte rein und habe mich nach und nach an einiges erinnert, was geschehen war. Das Buch startet direkt spannend mit dem kleinen Jack, der plötzlich vor Addies Haustüre steht. Gemeinsam mit ihrem Mann versucht Addie nun herauszufinden, was passiert ist und die Familie des Jungen wiederzufinden. Außerdem versucht sie, ihren neuen Platz im Leben zu finden, nachdem sie nun den Anwalt Howard geheiratet hat. Durch Lynn Austin lebendigen Schreibstil und die spannende Handlung war es eine Freude das Buch zu lesen. Auch der Glaube spielt eine große Rolle. Es geht darum, dass Gott möchte, dass seine Kinder wieder zu ihm zurückkommen. Das Buch ist in vier Teile geteilt, angelehnt an die vier Adventskerzen, die an Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden erinnern. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Geschichte war auch wirklich toll an diese vier Teile angepasst. Toll finde ich auch, wie weihnachtlich das Cover aussieht, auch wenn es nicht ganz zum eigentlichen Inhalt passt. Insgesamt war es eine inspirierende Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
  • 5/5 Sterne

    Die Suche nach Hoffnung im Schein der Weihnacht

    Der Roman ,,Der Schimmer von Weihnachten“ von Lynn Austin erschien im September 2025 im Francke-Buch Verlag.

    Dieser Weihnachtsroman von Lynn Austin erzählt eine berührende Geschichte über Hoffnung, Mitgefühl und das Zusammenwachsen einer jungen Ehe. Wir sind in New Yowk im Jahre 1901, Adelaide und Howard stehen noch ganz am Anfang ihres gemeinsamen Lebens als verheiratetes Ehepaar.

    Eines Tages tritt Jack in ihr Leben, ein Kind, welches aus einem Waisenhaus geflohen ist, um seine dreijährige Schwester und dessen Vater, der angeblich auf hoher See arbeitet, sucht.

    Während Addie und Howard versuchen, ihm zu helfen, werden sie selbst vor Herausforderungen gestellt, die ihre Beziehung auf die Probe stellen und sie dazu zwingen, Verantwortung zu übernehmen, für die sie sich noch gar nicht bereit fühlten.

    Gibt es die beiden wirklich und wenn ja, können Addie und Howard sie finden und Jack damit einen Wunsch erfüllen?

    Der weihnachtliche Roman ist eine warme, nachdenkliche Weihnachtslektüre, die zeigt, dass Hoffnung selbst in ausweglosen Situationen bestehen kann – und dass manchmal gerade Umwege zu den größten Geschenken führen.
  • 5/5 Sterne

    Ein glückliches Fest

    Addy ist in einem vornehmen, palastähnlichen Haus groß geworden. Der eindrucksvolle Christbaum wurde von Floristen geschmückt, die Gerichte von Bediensteten zubereitet. Nun hat sie einen eigenen Haushalt, und aus Liebe hat sie ihr Wohlstandsleben aufgegeben. Sie möchte sich als tüchtige Ehefrau erweisen, doch sie hat noch nie selbst gekocht oder geputzt.

    Eines Tages findet sie einen verwahrlost wirkenden achtjährigen Jungen in der Nähe ihres Hauses. Da es an diesem Novembertag eisig kalt ist, lädt sie ihn ins Haus ein, damit er sich aufwärmen kann. Aus einem Waisenhaus weggerannt, ist er auf der Suche nach seiner dreijährigen Schwester. Jack behauptet außerdem, dass sein Vater lebt und versprochen hat, zu Weihnachten heimzukommen. Ob das stimmt? Addy und ihr Ehemann versuchen dem kleinen Jungen zu helfen, seine Familie zu finden.

    Dieser stimmungsvolle Roman spielt im Jahr 1901. Wichtige Themen sind Standesunterschiede, die Rolle der Frau und der christliche Glaube. Das Buch ist in vier Abschnitte eingeteilt, die den vier Adventskerzen folgen und unter den Themen Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden stehen.

    Es macht Spaß, dieses spannende Buch zu lesen. Die Charaktere sind sehr sympathisch. Besonders gut gefällt mir die liebevolle und weise Köchin, die Addy eine wertvolle Stütze ist. Die Adventsstimmung wird gut wiedergegeben. Wertvoll sind die Gedanken über den Sinn von Weihnachten und die Dankbarkeit für die Menschwerdung Jesu. Auch schwierige Themen werden angesprochen, wie zum Beispiel unerhörte Gebete oder finanzielle Sorgen. Die Antworten sind durchdacht und hilfreich.

    Fazit: Eine wunderschöne Erzählung für die Weihnachtszeit, die tiefgründige Fragen anspricht und eine spannende Geschichte über den Wert liebevoller Familienbeziehungen erzählt. Sehr empfehlenswert – vor allem für Leserinnen von gefühlvollen historischen Erzählungen!
  • 5/5 Sterne

    Hoffnung - Friede - Freude - Liebe

    Oh, was freute ich mich, dass es eine weihnachtliche Fortsetzung zu dem Buch Die Wege, die wir wählen gab. Denn schon zum Ende des Buches war deutlich, dass Addy und Howard sich ineinander verliebt hatten.

    In diesem dünnen Büchlein sind Addy und Howard inzwischen verheiratet. Als Addy eines Tages kurz vor Weihnachten nach Hause kommt, bemerkt sie im Gebüsch einen kleinen frierenden Jungen namens Jack. Er ist aus einem Waisenhaus entlaufen und sucht seine kleine Schwester. Er behauptet außerdem fest, dass er und seine Schwester keine Waisen seien, dass ihr Vater zur See gefahren sei und an Weihnachten zurückkommen werde. Addy und Howard bringen es nicht übers Herz, den Jungen zurück ins Waisenhaus zu geben, und behalten ihn bei sich. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach seiner kleinen Schwester.

    Lynn Austin hat mit dieser Geschichte einen wunderschönen Weihnachtsroman geschrieben. Sie zeigt die anfänglichen Probleme eines frisch verheirateten Paares, das erst noch zu einem WIR zusammenwachsen muss – und darüber hinaus die Not der Menschen, die nicht so privilegiert sind wie Addy und Howard.

    Addy und Howard waren mir bereits aus dem vorhergehenden Buch bekannt, und ihre Charaktere gefielen mir genauso gut wie zuvor. Jack, den kleinen Jungen, musste man einfach liebhaben und für seine Stärke sowie für seinen Glauben und das Vertrauen in das Versprechen seines Vaters bewundern, ebenso für den liebevollen Umgang mit seiner kleinen Schwester.

    Das gesamte Buch ist in vier Hauptteile unterteilt, die wie die vier Adventssonntage, in die Themen Hoffnung, Frieden, Freude und Liebe stehen. In allen vier Teilen kommen diese Themen deutlich zum Vorschein.

    Ein sehr schönes Buch, das Weihnachten beim Lesen näher bringt und wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt. Ich empfehle es sehr gern weiter
  • 4/5 Sterne

    Eine wunderbare, leichte Weihnachtsgeschichte mit liebenswerten Charakteren

    Das Buch „Der Schimmer von Weihnachten“ der Bestsellerautorin Lynn Austin ist die Fortsetzung des Romans „Die Wege, die wir wählen“. Dieser Band kann auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Roman gelesen werden, doch macht es einfach mehr Freude, wenn man die Vorgeschichte von Adelaide kennt.

    Adelaide ist inzwischen mit Howard verheiratet und gemeinsam starten sie ins Eheglück in einem kleinen Haus in New York im Jahr 1901. Eines Abends findet Adelaide einen kleinen verwahrlosten Jungen in ihrem Vorgarten. Jack behauptet, dass er eine Schwester hätte und dass sein Vater versprochen hätte, zu Weihnachten zuhause zu sein. Ob seine Geschichte stimmt? Adelaide wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht auf die Suche nach der Lösung dieses Rätsels machen würde. Doch ob es eine Weihnachtsüberraschung für Jack geben wird, erscheint mehr als fraglich, denn alle Wege bei dieser Suche erweisen sich als Sackgasse.

    Mit ihrer Geschichte von Adelaide, Howard und dem kleinen Jack ist der Autorin Lynn Austin nicht nur eine großartige Fortsetzung des ersten Buches gelungen, es ist zugleich eine wunderbare Geschichte von Hoffnung, Freude und Liebe. Die Erzählung um die Suche nach Jacks Familie bietet einen gelungenen Mix aus Spannung, Liebe und Romantik mit einer leichten Prise Humor. Die Charaktere der Protagonisten sind absolut liebenswert, jede(r) ist so einzigartig und bemerkenswert entwickelt. Auch das Setting ist filmreif beschrieben. Der Schreibstil von Lynn Austin ist leicht und gut zu lesen. All das schafft einen unterhaltsamen, weihnachtlichen Roman für einige kurzweilige, unterhaltsame Lesestunden. Viel zu schnell ist das Buch gelesen! Was mich natürlich immer wieder bei Büchern von Lynn Austin begeistert, sind die christlichen Aspekte der Geschichte, die so überzeugend miteinfließen, dass es eine wahre Freude ist, die Gedanken in sich aufzunehmen. So wird aus einer einfachen Erzählung, ein Roman mit mehr Tiefe, der sich so von anderen Weihnachtsbüchern ab hebt.

    Sehr gerne empfehle ich dieses Buch weiter, ein wunderbares Geschenk, mit dem man immer richtig liegt.
  • 5/5 Sterne

    Ein Herzensbuch

    Wer hat Anfang des Jahres nicht mit etwas Wehmut das Buch von der Autorin "Die Wege, die wir wählen" zugemacht?

    Aber jetzt dürfen wir uns auf eine kleine, feine Fortsetzung freuen und begleiten Howard und Adelaide in ihrer Ehe. Für Adelaide ist es ein völlig neues Leben als das, was sie bisher gewohnt war. Ich würde es jetzt als bodenständig bezeichnen und finde es einfach genial, wie lernfähig sie ist. Backen, Kochen, Haushalt: alles Dinge, mit denen sie nichts zu tun hatte und denen sie sich tapfer stellt.

    Die Liebe zwischen ihr und Howard spürt man deutlich. Und genau diese tiefe innige Liebe geben sie an Jack weiter, der eines Tages in ihr Leben tritt. Doch wer ist Jack? Ein kleiner Junge, den Adelaide im Gebüsch gefunden hat und der verzweifelt seine Familie sucht. Und nein, er ist kein Waisenjunge. Entspricht das der Wahrheit?

    Howard und Adelaide machen es sich zur Aufgabe dem Jungen in seiner Not zu helfen und eine ganz besondere Suchaktion startet. Was erwartet sie am Ende der Suche?

    Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt eindrucksvoll. Das Miteinander der Eheleute so respektvoll, einander achtend und vertrauend. Mich hat der Lernprozess von Adelaide berührt, die sich schlussendlich die Frage stellt, wer wirklich arm oder reich ist. Denn reich ist der, der sein Leben auf den Herrn baut und ihm in schwierigen Umständen des Lebens vertraut und die Führung überlässt und nicht der Geldreichtum, wo vieles oberflächlich und ein Haschen nach Wind ist.

    Ein zu Herzen gehendes Buch, indem kindliches Gottvertrauen groß geschrieben wird.
  • 5/5 Sterne

    Der Schimmer von Weihnachten

    Was für ein berührendes, herzerwärmendes Buch! Das ist Lynn Austin, wie wir sie kennen: tiefgehend, spannend, authentische Charaktere, eine Geschichte, die das Herz berührt!

    New York, 1901: Addy und Howard sind frisch verheiratet, leben glücklich und bescheiden in ihrem Stadthaus, als Addy nach einer ihrer Suffragetten Zusammenkunft einen verwahrlosten Jungen vor ihrer Haustür findet. Es ist eiskalt und so nimmt sie den Jungen mit ins Haus. Jacks Mutter ist gestorben, der Vater verschwunden und angeblich hat er noch eine 3-Jährige Schwester, die er nicht mehr findet. Eine aufregende Suche beginnt, im Armenviertel von New York, in Waisenhäusern und bei der Polizei. Existiert die kleine Schwester wirklich? Und wo ist Jacks Vater?
    Addy und Howard setzen im Advent 1901 alle Hebel in Bewegung, um dem kleinen Jack zu helfen.

    Es ist unglaublich, wie es Lynn Austin gelingt, so viel Handlung und Message auf gerade mal 200 Seiten zu packen. Auch die Atmosphäre ist einfach einzigartig: vorweihnachtliche Stimmung, Schnee, Kälte, Advent, der Geruch von Lebkuchen und Tannenzweigen.

    Dies ist die Fortsetzung von „Die Wege, die wir wählen“, den ich selbst noch nicht gelesen habe, der Roman steht nun aber ganz oben auf meiner Leseliste! Dieses Buch lies sich absolut unabhängig davon lesen.

    Ganz klare Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Eine berührende Weihnachtsgeschichte

    Der Klappentext sagt euch, um was es geht und ich teile mit euch meine Gedanken zu „Der Schimmer von Weihnachten“.

    Nachdem „Die Wege, die wir wählen“ letztes Jahr zu einem meiner Lesehighlights zählte, freute ich mich sehr über diese Fortsetzung. Gerne wollte ich erfahren, wie es mit Adelaide – kurz Addy – nach ihrer Hochzeit mit Howard weitergegangen ist.

    Tatsächlich habe ich den Roman dann auch am Stück durchgelesen und mit einem Lächeln auf den Lippen und Tränen in den Augen beendet.

    Was für eine wunderschöne Geschichte und wie perfekt für diese kommende Weihnachtszeit – denn die Autorin hat den wahren Sinn und die Bedeutung von Weihnachten auf berührende Weise einfließen lassen und die Hoffnung, Liebe, Freude und der Friede, die wir mit dieser Zeit in Verbindung bringen „schimmert“ auf jeder Seite durch.

    Die Geschichte erstreckt sich über die gesamte Adventszeit und findet ihren Höhepunkt an Weihnachten. Somit ist dieser Roman wirklich die perfekte Lektüre für die nächsten Wochen und ich kann ihn jedem nur ans Herz legen.

    Ich glaube niemand kann die Geschehnisse rund um den kleinen Jack lesen, ohne selbst berührt zu werden und gemeinsam mit Adelaide, Howard und allen anderen wieder ganz neu an das Wunder von Weihnachten erinnert zu werden.

    Große Herzensempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Ein Weihnachten voller Wunder!!!

    Was tun, wenn man ein Leben lebt, dass man genau so wollte, es sich dann aber als anspruchsvoller als gedacht entpuppt? In genau dieser Situation steckt Adelaide, denn die frischgebackene Ehefrau ist eigentlich glücklich, kämpft aber mit dem Alltäglichen. Doch sie trifft zwei Frauen, die ihr in den kommenden Wochen eine große Hilfe sein wollen und denen sie ebenso helfen möchte. Und dann ist da Jack, der kleine Junge, der auf der Suche nach seiner Familie ist. Addy und Howard helfen ihm dabei und zeigen ihm, was es bedeutet, einem guten Gott zu vertrauen, der auch dann alles in der Hand hält, wenn es sich nicht so anfühlt. Doch was sollen sie tun, wenn Gott nicht das Wunder schenkt, auf das Addy, Howard und Jack so sehr hoffen? Wird es ein Weihnachtswunder geben? Und wie wird dieses Wunder aussehen?

    „Der Schimmer von Weihnachten“ ist die Fortsetzung von „Die Wege die wir wählen“, in der Addys und Howards Geschichte beginnt.
    Ich fand es sehr schön, dass das Buch in vier Abschnitte unterteilt ist und die Geschichte so in den vier Adventssonntagen, bzw. Adventswochen spielt. Die Titel der Abschnitte tragen die Bedeutung der einzelnen Adventskerzen. Ich persönlich habe das noch nie in einem Buch gesehen, es hat mir aber sehr gut gefallen.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und nimmt einen sofort mit, sodass ich in die Geschichte versunken und über die Seiten geflogen bin. Der Glaube wurde dabei sehr natürlich in die Geschichte verwoben und wirkte überhaupt nicht aufgesetzt.
    Das einzige, was ich etwas schade fand war, dass am Anfang des Buches teilweise Sätze oder Erlebnisse in kurzem Abstand wiederholt genannt und beschrieben wurden. Das hat mich etwas gestört.
    Sonst hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter, entweder um selber in Weihnachtsstimmung zu kommen, oder um anderen eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.
  • 4/5 Sterne

    Schöne Lesestunden

    Das Buch von Lynn Austin ist perfekt geeignet für kalte Winterabende. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman und stimmt herrlich auf die Weihnachtszeit ein.

    Schon das Cover hatte mich neugierig auf die Erzählung gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.

    Die Geschichte um Addy und Howard ist der zweite Band und somit die Fortsetzung des Buches: Die Wege, die wir wählen. Es lässt sich aber auch unabhängig davon lesen und man kommt gut in die Geschichte rein.

    Der Schreibstil ist angenehm und fließend. Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen und man fiebert mit den Protagonisten mit. Werden sie die Schwester von Jack finden und wird der Vater zu Weihnachten nach Hause kommen? Sehr angenehm fand ich die Erklärung und Einbindung der Bedeutung der einzelnen Adventskerzen und wie dies in den Handlungsstrang mit eingeflochten wurde. Etwas nervig fand ich allerdings die ständigen Zweifel von Howard an der Liebe Addys zu ihm. Aber das Gesamtpaket ist trotzdem sehr gut geworden und lässt über diese Kleinigkeit hinwegsehen, spiegelt es doch die Gefühle von Howard sehr deutlich wieder. Alles in allem gab es einen angenehmen Spannungsbogen, der den Leser durch das Buch begleitet hat und durch immer wieder auftretende Schwierigkeiten und Veränderungen stetig aufrechtgehalten wurde.

    Besonders gefallen hat mir hier der unerschütterliche Glaube von Jack, der trotz aller Zweifel und schweren Lebensumstände fest in seinem Glauben und Hoffen blieb. Auch seine selbstlose Fürsorge gegenüber seiner kleinen Schwester war für mich beeindruckend. Aber auch die liebevolle Art der Haushälterin war für mich beispielhaft und sehr angenehm beschrieben.

    Alles in allem kann ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich habe die Lesestunden sehr genossen. Es hat mich auf die Weihnachtszeit eingestimmt und gleichzeitig auch zum Nachdenken gebracht, wie ich mich auf das Weihnachtsfest vorbereite und was für mich an Weihnachten wichtig ist.
  • 5/5 Sterne

    so eine schöne Geschichte...

    Inhalt:
    Nach nur 1 Monat Eheglück sind Addie und Howard Forsythe plötzlich Eltern eines kleinen Waisenjungens, der sich weigert, zurück ins Waisenhaus zu gehen. Sein Papa hatte versprochen, an Weihnachten zurück zu sein, und er lässt sich von nichts und niemandem die Hoffnung nehmen.
    Voller Tatendrang machen sie sich auf die Suche und begegnen dabei unsäglichem Leid, aber auch der wahren Weihnachtsfreude.

    Über die Protas:
    Adelaide: Ihr konnte ich die Zerrissenheit abspüren, die sich durch den Wunsch, eine selbst- und eigenständige Frau zu sein, und dem Bedürfnis, Howard eine gute Haus- und Ehefrau zu sein, ergab.Auch ihre Entwicklung fand ich schön. Sie hat gelernt, worauf es wirklich ankommt: Gott zu vertrauen und sich sinnvoll im Leben zu engagieren.
    Howard ist eine ganz tolle Persönlichkeit. Er gibt seiner Ehefrau viel Freiraum zur Entfaltung, möchte sie unterstützen. Und doch kämpft er mit Zweifeln und Sorgen finanzieller Art und dem Gefühl des Nichtgenügens. Er lernt mit der Zeit, sich auf Gott und nicht auf Geld zu verlassen, Ängste und Sorgen zu kommunizieren und loszulassen und mit Addie zusammenzuarbeiten.
    Gemeinsam müssen sie lernen, dass es wichtig ist, ehrlich und offen miteinander zu sprechen, Kompromisse und Lösungen zu finden.
    Jack, der Waisenjunge, zeigt, was es bedeutet, bis zum Ende zu hoffen und sich nicht davon abbringen zu lassen, was man als Wahrheit erkannt hat.
    Auch die Köchin und das Dienstmädchen sind ganz wundervoll. In diesem Roman gab es fast ausschließlich sympathische Figuren.

    Das mochte ich:
    - Die Familie, ihr Umgang untereinander, war für die damalige Zeit vermutlich nicht das Normalste, zeigt aber, wie echte Liebe alle Hindernisse überwinden kann.
    - Erschreckend war für mich, vom Leid der Waisenkinder oder auch der Armen generell zu lesen. Wie viel man auch versuchte und tat, es war doch niemals ausreichend.
    - Die Aufteilung der Geschichte und den Handlungsverlauf, der den vier Adventskranzkerzen folgt: Hoffnung, Liebe, Freude, Frieden

    Das habe ich für mich mitgenommen:
    Wahres Glück hängt nicht von Geld, Macht oder Position ab. Wahres Glück findet man dort, wo die Liebe regiert.

    Fazit:
    Es handelt sich hier um eine Geschichte, auf die ich mich sehr gefreut hatte, da „Die Wege, die wir wählen“ ein Jahreshighlight für mich war. Adelaide und Howard zu begleiten, hat mir viel Freude bereitet. Zu lesen, welche Gedanken die beiden beschäftigten. Oder die Suche, die quer durch New York führte. Abenteuerlich, erschreckend, demütigend und doch auch ermutigend.
    Eine Geschichte, die die Vorweihnachtszeit versüßt und dabei den Blick auch auf die Ärmsten der Gesellschaft richtet, die es genauso verdient haben, die Weihnachtsfreude zu erleben, wie jeder andere auch.

  • 4/5 Sterne

    wunderschön zu lesen

    Nach "Die Wege, die wir wählen" war es eine wahre Freude, erneut in eine Geschichte mit Adelaide einzutauchen und zu sehen, wie sie sich weiterentwickelt.

    Der Einstieg war angenehm, aber ich kenne auch die Vorgeschichte. Wie das ist, wenn man sie nicht kennt, kann ich nicht beurteilen, so aber konnte ich mich direkt fallenlassen.

    Adelaide ist dabei, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Dazu kommt, dass sie für die Frauenwahlrechte eintritt und alles dafür tun möchte, um Frauen mehr Freiheiten für ihr Leben zu ermöglichen.

    Die Not vieler Frauen und Kinder ist groß und hat mich beim Lesen teilweise schockiert. Die Zustände in den Waisenhäusern und der Frauen, die nicht in der Lage sind, für ihre Kinder zu sorgen, sind erschreckend und gingen mir unter die Haut.
    Mit Jack hat die Autorin eine Person geschaffen, an der die Missstände der damaligen Zeit deutlich werden.
    Er ist sympathisch, wenn auch teilweise etwas eigen, und doch passt es zu seiner Geschichte, und ich konnte gut mitfühlen.

    Adelaide und Howard sind ebenfalls authentisch und liebenswert beschrieben und geben ihr Bestes. Doch beide müssen lernen, dass sie damit an ihre Grenzen kommen und von Gott abhängig sind. Es war eine Freude, die beiden zu beobachten und ihre Tage mitzuerleben.

    Mir hat gefallen, wie alles beschrieben wurde. Einzig die oft betonte Bewunderung, die das Ehepaar Forsythe einander entgegenbrachte, fand ich anstrengend. Dazu kam, dass mir auf den wenigen Seiten schon fast zu viel passierte und es mir etwas an Spannung fehlte.

    Gut fand ich aber, dass die Kraft des Gebets, die Wichtigkeit der Kommunikation in Beziehungen und das Mitgefühl anderen Menschen gegenüber in diesem Roman deutlich aufgezeigt werden.

    Allerdings ist diese Geschichte nicht so kuschelig, gemütlich und weihnachtlich, wie man es vielleicht erwartet. Dafür hat sie Tiefgang, interessante Themen und beinhaltet die Weihnachtsgeschichte, um anschließend auf die wahre Weihnacht hinzuweisen.

    Alles in allem kommt diese Geschichte meiner Meinung nach nicht an "Die Wege, die wir wählen" heran, ist aber eine wunderschöne Geschichte, die dazu einlädt, mit offenem Herzen seinen Tag zu bestreiten und Mitgefühl für Notleidende zu haben.

    Ich bin sehr angetan und freue mich, dieses Buch gelesen zu haben, denn es schenkt schöne Lesezeiten, beinhaltet die Botschaft von Nächstenliebe und Hoffnung in dunkler Zeit und zeigt das Wunder zu jeder Zeit möglich sind.
  • 5/5 Sterne

    Hoffen auf ein Weihnachtswunder

    New York, 1901: Adelaide, eine junge Frau aus reichen Haus hat auf ihr Herz gehört und Howard Forsythe geheiratet. Die Beiden führen eine glückliche Ehe, aber Addy verzweifelt immer wieder an ihrer Unwissenheit wie man selbständig einen Haushalt führt. Kurz vor dem 1. Advent findet Addy einen kleinen Waisenjungen vor ihrer Tür. Der achtjährige Jack behauptet allerdings ganz fest, dass er eine Familie hat. Er sucht verzweifelt seine kleine Schwester Polly und glaubt an das Versprechen des Vater an Weihnachten wieder zu Hause zu sein. Gemeinsam machen sich Addy und Howart auf die Suche nach Jacks Schwester und alle hoffen und beten, dass der Vater zurück kommt. Doch was, wenn das Weihnachtswunder ausbleibt?

    Nachdem mich „Die Wege, die wir wählen“ begeistert hat, habe ich mich sehr gefreut im neuen Roman von Lynn Austin Adelaide noch ein Stück zu begleiten. Addy und Howart sind glücklich miteinander und freuen sich auf die erste gemeinsame Adventszeit. Doch die junge Frau ist auch sehr unsicher in ihrer neuen Rolle, möchte eine gute Ehe-und Hausfrau sein, aber auch etwas in der Welt verändern. Und dann wirbelt der kleine Jack in ihr Leben und Addy hat eine neue Aufgabe, die ihr großes Herz zeigt. Während das Weihnachtsfest Woche um Woche näher rückt werden Addy, Howart und Jack mit Elend, Angst und Hoffnungslosigkeit konfrontiert, erleben aber auch Hilfe, Freude, Liebe und Gebetserhörung... Und in dieser Zeit findet Addy nicht nur Antworten auf ihre Fragen, sondern auch eine Aufgabe und sie erkennt neu die Botschaft von Weihnachten.

    Dieser weihnachtliche Roman hat nur ca. 200 Seiten und ist eine perfekte Wochenendlektüre für gemütliche Lesestunden. Dennoch berührt die Geschichte und geht in die Tiefe. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen, mir gefielen die authentischen Figuren, die liebevollen Beschreibungen. Ich habe alle Protagonisten ins Herz geschlossen, habe mich über das Weihnachtswunder gefreut. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Weihnachtsstimmung ist vorprogrammiert

    Lynn Austin hat uns mit diesem kleinen Auszeitroman ein tolles vorweihnachtiches Geschenk gemacht.

    Das Abenteuer, in das Adelaide und ihr Mann geraten sind, ist eine Achterbahn der Gefühle. Die Geschichte ist vollgepackt mit Gefühlen wie, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Angst, Ungerechtigkeit aber auch Freude, Hilfsbereitschaft, Liebe und Wunder.

    Der Schreibstil ist einfach und die Geschehnisse werden sehr realitätsnah beschrieben, sodass man ab Seite eins wunderbar in das Buch eintauchen kann. Jeder Protagonist hat einen individuellen Charakter, der dem Gazen einen besonderen Charme verleiht. Ich persönlich fand die charakterliche Entwicklung von Adelaide besonders rührend.

    Fazit: Dieser Roman versetzt einen auf jeden Fall in vorweihnachtliche Stimmung. Eine Leseempfehlung, die von Herzen kommt.
  • 5/5 Sterne

    Eine bewegende Weihnachtsgeschichte

    New York, 1901: Adelaide und Howard erleben ihre erste gemeinsame Adventszeit, die sich jedoch ganz anders gestaltet, als erwartet.
    Der kleine Waisenjunge Jack, der aber ganz fest behauptet gar kein Waise zu sein, steht eines Abends vor ihrer Haustüre und bitte sie um Hilfe, seine kleine Schwester zu finden. Wenn sie auch anfangs Zweifel an seiner Geschichte haben, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der kleinen Polly.
    Zeitgleich versucht Adelaide ihren Platz als Ehefrau und Hausfrau zu finden, was gar nicht so einfach ist, wie erhofft.

    Wer Lynn Austins Roman „Die Wege, die wir wählen“ gelesen hat, hat Adelaide und Howard ja bereits kennengelernt. Diese Weihnachtsgeschichte erzählt, wie es dem frischvermählten Paar weiterhin ergeht. Die Handlung ist jedoch in sich abgeschlossen und unabhängig des Vorgängers lesbar.

    Unterteilt in vier Teile orientiert sich die Geschichte an den vier Adventskerzen. Und während der Leser in die Straßen New Yorks eintaucht erinnert uns die Autorin daran, dass auch unser himmlischer Vater sich wünscht, dass wir uns auf die Suche nach ihm machen. Nebenbei kommt natürlich jede Menge Weihnachtsstimmung auf – das perfekte Buch für einen gemütlichen Abend.
    Lynn Austin hat mit diesem Buch eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte geschrieben, die uns daran erinnert was wirklich wichtig ist und, dass es immer die richtige Entscheidung ist, unsere Hoffnung und unser Vertrauen auf Gott zu setzen.
  • 5/5 Sterne

    Adventszeit mit Addy und Howard - berührend

    Hier handelt es sich um die in sich abgeschlossene Fortsetzung zu „Die Wege, dir wir wählen“. Addy und Howard erleben ihre erste Advents- und Weihnachtszeit als junges Ehepaar. Während Addy die ersten Schritte wagt eigenständig einen Haushalt ohne Angestellte zu führen, tritt der achtjährige Jack in ihr Leben. Gemeinsam machen sich die drei auf die Suche nach Jacks Familie. Wird Jacks Weihnachtswunder wahr? Oder hat Gott eine andere Antwort auf sein Gebet?

    Lynn Austin hat ihren Roman in vier Teile unterteilt und diese jeweils wunderbar passend einer der Adventskranzkerzen Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden zugeordnet. Zudem verbreitet sie eine heimelige, weihnachtliche Stimmung. Man spürt förmlich die Liebe zwischen Addy und Howard und die Hoffnung und Sehnsucht von Jack und kann sich in die Adventszeit einstimmen. Gleichzeitig merkt man, dass Addy, im Vergleich zum vorherigen Roman, eine große Entwicklung durchgemacht hat. Sie weiß, was sie will und steht dafür ein, ist selbstbewusster und bekommt auch selbst einige Antworten für ihr Leben.
    Der Kern der Weihnachtsbotschaft wird klar benannt: „Unser himmlischer Vater wünscht sich nichts so sehr, wie mit seinen verlorenen Kindern wieder vereint zu sein. Deshalb hat er Jesus gesandt.“ (S. 203)
    Dieser Roman stimmt auf Weihnachten ein, beinhaltet aber soviel mehr als einfach nur eine nette, adventliche Geschichte. Es werden die damals sehr schwierigen Verhältnisse armer Leute beleuchtet und wie Frauen um ihre Rechte kämpften. Aber auch, wie wenig oft nötig ist, um anderen eine Freude zu machen und etwas Gutes zu tun. Vielleicht ist das etwas für unsere Adventszeit. Oft braucht es gar nicht viel um anderen Gottes Liebe weiterzugeben.
    Wer „Die Wege, die wir wählen“ gelesen hat, sollte sich diese Fortsetzung nicht entgehen lassen. Wer den Vorgänger noch nicht kennt, kann sich hier dennoch auf eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte freuen.
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